Die Mikroformate hCard, hCalendar und hReview sind Datenstrukturen, die aus mehreren, teilweise verschachtelten Feldern bestehen. Je nach Datenumfang können die entsprechenden HTML-Markup-Strukturen durchaus komplex sein. Dagegen sind die Mikroformate für Hyperlinks denkbar simpel. Sie bestehen dank der Design-Pattern-Strategie alle nur in einem rel-Attribut, das im einleitenden <a>-Tag eines Hyperlinks notiert werden. Deshalb werden sie auch als Elementar-Mikroformate bezeichnet.
Schema:
<a href="http://www.example.org/" rel="microformat">Verweistext</a>
Es handelt sich also um ganz gewöhnliche HTML-Verweise. Das rel-Attribut ist ein im HTML-Standard erlaubtes Attribut, das auf a-Elemente anwendbar ist. Es drückt die Beziehung aus, in welcher der verweisende Inhalt zum Verweisziel steht -– also eine Möglichkeit, um Links zu typisieren. Das W3-Konsortium nennt in der HTML-Spezifikation eine Reihe von Angaben dafür, wie top, up, next, prev, first, last, search, index oder alternate. Diese Angaben sind jedoch vorzugsweise für Verweisziele innerhalb des eigenen Projekts gedacht. Die HTML-Spezifikation sieht allerdings auch eine Möglichkeit vor, andere als die vom W3-Konsortium vorgegebenen Wertzuweisungen anzuwenden. Autoren, die in ihrem HTML-Code von dieser Möglichkeit Gebrauch machen wollen, sollten ein sogenanntes Profil angeben, in dem der entsprechende Attributwert definiert wird.