Geschichte einer Dreijährigen: Twitter
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Anleser: Menschen kommen in diesem Alter in den Kindergarten, haben so wunderbare Wörter drauf wie Fukkelon für Luftballon, und kommen an alles dran, wo sie eigentlich nicht dran kommen sollen. Extrem erfolgreiche Webanwendungen wie Twitter müssen in diesem Alter jedoch deutlich ausgereifter sein. Zum Beispiel muss in ihrem Bauplan berücksichtigt sein, dass schon nach drei Jahren die Anzahl der Tweets die Grenze für 32 Bit breite signed-Integer-Werte erreicht: 2.147.483.647 Tweets wurden am 12. Juni dieses Jahres, also vor gut zwei Wochen, erreicht. Das sind bei drei Jahren Laufzeit etwa 22 Tweets pro Sekunde. 
Google Chrome für schnelle Urbayern
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Anleser: Obgleich er vermutlich der schnellste Browser unter der Sonne ist, entsprechen die aktuellen Marktanteile von Google Chrome, die wohl irgendwo zwischen 1,8 und 5,5% liegen, sicher nicht den Vorstellungen von Google. Wie Alles2Null-Blogger Uwe Ramminger berichtet, hat Google nun eine weitere Werbevideo-Kampagne gestartet und dazu einen eigenen YouTube-Kanal namens „Die Chrome Surfer“ eingerichtet. 
Opera Unite - aus Clients werden Server
- vom 1245791482|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (0) lesen
Anleser: Das Web verändert sich weiterhin rapide. Und der Trend zum User, der selbst aktiv wird, ist weiter ungebrochen. Die Arten und Orte dieser User-Aktivitäten befinden sich jedoch im Umbruch. Zwar tragen auch heute noch viele Anwender Inhalte in Wikis, Foren, Blog-Kommentaren usw. bei. Auch gebloggt wird weiterhin, und Services wie Twitter oder Facebook boomen. Doch der Wunschtrend entwickelt sich offenbar weiter in Richtung Peer-to-Peer-Funktionalität. Bevor Google Wave in dieser Hinsicht neue Maßstäbe setzen will, tritt die norwegische Browser-Schmiede Opera mit einem frischen, neuen Konzept an: Opera Unite. 
Der erste Internet-Krieg
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Anleser: Den Ersten Weltkrieg kennen wir, und den Zweiten. Und jetzt soll wieder Krieg sein? Anzeichen dafür gibt es. Es genügt, auf news.google.com oder blogsearch.google.com oder bei Twitter nach Ausdrücken wie Internetsperren, Paintball oder Zensursula zu suchen. In letzter Zeit nehmen die Versuche von politischer Seite, das Internet zu reglementieren, auffällig und massiv zu. Diese Verdichtung von netzbedrohlichen Maßnahmen haben innerhalb des Netzes mittlerweile zu einem Sturm der Empörung geführt und zu Mobilisierungen aller Art (Online-Petition, öffentliche Briefe an Politiker, Stellungnahmen namhafter Organisationen gegen die politischen Maßnahmen). Das wiederum hat die herrschende Schicht mittlerweile dazu bewegt, ihrerseits zur Unterstützung ihrer Vorhaben aufzurufen, und seltsame Interessenskoalitionen von Lobbyisten helfen dabei. 
Flexible Layouts und Seiten-Zoom
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Anleser: Immer mehr neuere Browser-Versionen bieten einen Ganzseiten-Zoom an. Konnte der Anwender früher nur die Schriftgrößenanzeige verändern, so kann er heute in vielen Browsern die gesamte Webseite zoomen, mitsamt allen Grafiken und sogar mitsamt eingebetteten Multimedia-Elementen. Auch Layoutspalten werden beim Zoomen dynamisch mit verändert. Dieses schicke Feature hat unter Webdesignern eine neue Diskussion ausgelöst. 
134.014 - eine eigentümliche Schar
- vom 1245268092|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (0) lesen
Anleser: Letzte Nacht lief die Zeichnungsfrist der Petition gegen Internetsperren aus. Am Ende zeichnete eine Stadt der Größe von Würzburg gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen. 134.014 Mitzeichner kamen in etwa 6 Wochen Zeichnungsfrist zusammen. Zeitgleich meldete sich wieder mal einer aus der Fraktion der muffigen Talare zu Wort. Sorry für diese vielleicht ungerechte Assoziation, aber was der Typ, ein Politikprofessor an der Humboldt-Universität Berlin, da loslässt, ist unterste Schublade: 
Sozialsemantik oder Cloud-Computing?
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Anleser: Man macht sich halt so seine Gedanken, wenn man mal einen Moment Zeit hat, den Laptop auf dem Schoß und ein gutes Glas Rotwein neben sich, wie das bei alten Männern der Neuzeit so üblich ist. Man liest seinen Feedreader, informiert sich über die Web-2.0-Konferenz re:publica'09, spielt ein wenig mit einer gepriesenen Online-Grafik-Anwendung herum, und im Kopf buhlen Schlagwörter wie Semantisches Web, Social Media und Cloud Computing um Beachtung. Es gibt durchaus unterschiedliche Richtungen, in die sich das Web weiterentwickeln könnte. Denn dass es sich weiterentwickelt, steht außer Frage. Schon in wenigen Jahren wird man über Microblogging und Website-Wigdets mit der gleichen Überheblichkeit lächeln, mit der man das heute über altbackene Homepage-Bastler tut, oder über Blogger, die immer noch eine Tagcloud auf ihrer Site haben. 
Die Tänzerin dreht sich noch
- vom 1244717063|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (3) lesen
Anleser: Eine der beliebtesten Seiten im früheren Webkompetenz-Wiki war seltsamerweise eine mit dem Titel „Die Tänzerin“. Es handelte sich um eine GIF-Animation, die ein tanzende Frau zeigt. Die Drehbewegung ist so geartet, dass manche Menschen eine Drehung nach rechts wahrnehmen, andere dagegen nach links. Bei wieder anderen wechselt die Drehrichtung, entweder spontan oder bewusst steuerbar. Manche nehmen sogar einen Stillstand wahr. 