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Dr. Web: 4342 Artikel und ein stilles Ende

  • vom 11 Nov 2010 20:10: lesen

In einem Tweet habe ich zufällig aufgeschnappt, dass Dr. Web seine Pforten geschlossen haben soll. Das konnte ich erst gar nicht glauben. Schließlich habe ich gerade vor ein paar Tagen noch ein paar relativ aktuelle Artikel dort gelesen. Also folgte ich dem Link im Tweet, der zum Impressum von Dr. Web führt. Und dort steht tatsächlich lapidar: „Dr. Web war ein Online-Magazin für Webworker und Webdesigner. Es wurde 1997 von Sven Lennartz gegründet und erschien bis zum 1.11.2010 ausschließlich Online.“

Oberstaufen und das deutsche Thema des Jahres

  • vom 05 Nov 2010 20:15: lesen

Was in Sachen Internet-Themen im Jahre 2009 die Netzsperren waren, ist im Jahr 2010 für die Deutschen ganz zweifellos das Thema StreetView. Nachdem bereits den ganzen Sommer über eifrig darüber debattiert wurde und zahlreiche Ortsvorsteher medienwirksam ihre StreetView-Verweigerungshaltung kundtaten, trotzte ein kleiner Ort namens Oberstaufen im Allgäu dem Entrüstungs-Mainstream und lud Google mit offenen Armen ein. Als Ergebnis davon ist nun, da Google die ersten StreetView-Bilder aus Deutschland veröffentlicht hat — inklusive der von Oberstaufen — eine beispiellose Welle touristischer Sympathie über den Ort hereingebrochen. Das Beispiel zeigt vieles: unter anderem, wie wichtig geistige Aufgeschlossenheit ist.

Zehn Thesen zum Problem intransparenter Gesetzgebung

  • vom 01 Nov 2010 14:33: lesen

Transparenz ist zum Schlüsselbegriff geworden, sowohl in der Arbeitswelt, als auch in der Politik, bzw. bei dem, was sich Bürger unter einer lebendigen Demokratie vorstellen. Das Web hat technische Fundamente für mehr Transparenz geschaffen. Es liegt jedoch an den Menschen, diese auch zu nutzen, egal ob beim Produktmarketing oder in der Gesetzgebung. Das ist jedoch einfacher zu fordern als zu realisieren. Soeben ist ein in zehn Thesen verpackter Text erschienen, der zum Nachdenken darüber einlädt, warum unsere Gesetzgebung so intransparent ist, und wo man ansetzen könnte, um die Situation zu verbessern. Das Web spielt eine wichtige Rolle dabei.

Fusion Tables - die Cloud-Datenbank von Google

  • vom 29 Oct 2010 20:37: lesen

Während der eigentlichen Blog-Pause hier sind durchaus einige Beiträge entstanden, die in das Blog gehören. Diese sind jedoch in einem Posterous-Blog gelandet. Nach und nach sollen sie jetzt ins hiesige Blog übernommen werden, teilweise ergänzt und erweitert. Der Artikel über Google Fusion Tables wurde am 04.08.2010 erstveröffentlicht. Er wird hier noch um einige Details ergänzt, die sich aus einer Diskussion zu dem Originalartikel innerhalb von Google Buzz ergeben haben.

Von Zielgeraden und Co-Autoren

  • vom 24 Oct 2010 20:36: lesen

Der einsame Dichter in seiner stillen Kammer, der nur für seine Werke lebt, bin ich sicher nicht, wenn ich meine Art von Büchern schreibe. Meine Bücher entstehen eher zwischen Tür und Angel, mitten im Alltag, mit dem Laptop auf Indoorspielplätzen oder sonstwo, wenn gerade Zeit ist zwischen beruflicher Arbeit und familiären Aufgaben. Dennoch habe auch ich etwas von einem Dichter. Denn ich verdichte die pralle Faktenflut rund um HTML und CSS zu einer Art Dekolleté für möglichst tiefe Einblicke.

Blogpause, Bücherpause

  • vom 27 Feb 2010 13:09: lesen

Eine Google-Suche nach dem Wort Blogpause verrät: Pausieren ist eine sehr verbreitetes Phänomen in der Blogwelt. Auch das Webkompetenz-Blog wird für einige Zeit pausieren. Der Grund ist, dass ich die wenige Zeit, die mir neben beruflichen und privaten Verpflichtungen bleibt, in den nächten Monaten vermehrt nutzen möchte, um die beiden Bücher, die ich noch „im Rennen“ habe, zu aktualisieren. Die Pause vom Blog ist also eine Pause für die Bücher.

PubSubHubbub - Publizieren auf allen Kanälen?

  • vom 20 Feb 2010 13:29: lesen

Wer heute im Netz publiziert, tut das immer seltener nur noch an einem Ort. Neben eigener Webpräsenz, eigenem Blog werden immer häufiger auch Microblogging-Services und Social-Networking-Plattformen genutzt. Meist mehrere gleichzeitig. Je mehr solcher Services jedoch bedient werden wollen, desto mehr Zeit geht dafür drauf. Der Wunsch nach automatischem „Publiziere-das-überall“ wird stärker. PubSubHubbub ist eine technische Lösung dafür. Ob sie in jedem Fall sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt.

Google Buzz - Rekordstart eines neuen Services

  • vom 13 Feb 2010 16:17: lesen

Wenn sich die Szene bislang über Social Networking unterhiellt, war immer von Twitter und Facebook die Rede. Meist in dieser Reihenfolge, womit in etwa gemeint ist: Twitter zum Publizieren, Facebook zum Menscheln und Spielen. Wer besondere Kompetenz beweisen wollte, erweiterte die Aufzählung gegebenenfalls noch um FriendFeed, Posterous, Formspring oder Foursquare. Seit dieser Woche ist über Nacht jedoch ein weiterer Service mit dabei, der sich schon nach wenigen Tagen nicht mehr ignorieren lässt: Google Buzz.

Ideale Information? Verteilt, zentralisiert und sozial

  • vom 06 Feb 2010 12:54: lesen

Nicht wenige verbringen den halben Berufsalltag damit, mittels E-Mail zu organisieren, was zu tun ist. Das, was eigentlich zu tun ist, bleibt dabei auf der Strecke und muss nach Feierabend getan werden. Die freie Zeit wird dadurch immer knapper, und manchmal endet alles in einem Burnout-Syndrom. Der Rat, einfach zu arbeiten und nur noch einmal täglich E-Mails zu checken, geht leider an der Realität vorbei, denn die Arbeit könnte dann schnell vergeblich sein, und das Arbeitsverhältnis dahin. Gibt es also andere Lösungen?

Zensur ohne sula - und es ist verdächtig ruhig

  • vom 30 Jan 2010 16:12: lesen

Was haben wir uns letztes Jahr aufgeregt und ereifert über Zensursula und ihren scheinheiligen Kinderschänder-Aktionismus zu Lasten der medialen Freiheit! Diese Welle ist mittlerweile verebbt, das Bloggervolk ist zur Ruhe gekommen, und das unglücklich inszenierte Zugangserschwerungsgesetz will selbst bei den Unionspolitikern niemand mehr. Doch diese Einsicht trügt. Denn was die geplanten Änderungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages vom Internet verlangen, geht noch viel weiter als das, was im Rahmen des Zensursula-Gesetztes je geplant war. Und diesmal ist es viel ruhiger. Gefährlich ruhig.

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