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Relevanz - eine neue Knappheit?

Anleser: Rund um das Online-Lexikon Wikipedia ist ein Streit eskaliert, der nun die Runde durch die Blogosphäre und Magazine macht. Es geht darum, was in die Wikipedia gehört und was nicht. Da es keine natürlichen Grenzen gibt wie geplante Anzahl Bände, Seitenzahlen usw., lassen sich keine Sachzwänge mehr als Ausrede vorschieben. Was in die Wikipedia gehört und was nicht, wird allein auf Grund von Relevanz entschieden. Innerhalb von Wikipedia gibt es einen Kriterienkatalog für Relevanz. Der jedoch steht nun auf dem Prüfstand. Währenddessen verschärft sich der Ton zwischen Inkludisten und Exkludisten, den Antipoden in diesem Streit. li.gif

Homo Electronicus und Hyperkommunikation

Anleser: Die Umwelt des modernen Menschen wird immer elektronischer und elektromagnetischer. Elektrosmog ist gesundheitsschädlich. Elektromagnetische Felder und Funkwellen beeinflussen nachweislich den menschlichen Organismus (und natürlich alle übrigen Organismen in der Natur, auch Pflanzen). Allerdings ist es zu einfach, grundsätzlich nur von Schädigung zu sprechen. Forschungen haben gezeigt, dass speziell die DNA des Menschen auf vielfältige Weise mit elektromagnetischen Wellen interagiert. li.gif

Halbwissen auf breiter Front

Anleser: Der Titel dieses Beitrags könnte missverständlich sein, weil „Halbwissen“ ein so negativ besetzter Begriff ist, dass jeder in — fast möchte man sagen, typischer Halbwissen-Manier — zu wissen meint, worum es nun geht. Doch genau darum wird es in diesem Artikel nicht gehen. Halbwissen, so die hier vertretene These, ist nämlich alles andere als „gefährlich“, wenn es sich um individuelles, aus Interesse angeeignetes Wissen handelt, das auf anderes, ebenfalls individuelles, und ebenfalls aus Interesse angeeignetes Wissen trifft, oder auch auf fundiertes Fachwissen, und sich damit vernetzt. li.gif

De-Mail - Schäuble-Mail?

Anleser: Pünktlich zum Pilotstart des staatlichen Mailservices DE-Mail geraten Hotmail, YahooMail, GoogleMail und andere ins Kreuzfeuer der Kritik, weil tausende von Zugangsdaten ihrer User im Netz aufgetaucht sind. Dabei können diese Services nun wirklich nichts dafür, wenn ihre Benutzer freiwillig ihre Passwörter hergeben. Wasser jedoch in die Mühlen des ambitionierten DE-Mail-Projekts, dessen Befürworter den Eindruck erwecken, als würden Delikte wie Phishing für DE-Mail-User der Vergangenheit angehören. Und Anlass genug, um sich mit diesem Projekt mal etwas näher zu beschäftigen. li.gif

Stadt- und Regiowikis im Aufwind

Anleser: Alles twittert, alles bloggt, angetrieben von vermeintlicher Neuigkeitengier. Dabei ist das Generieren von Information auf der Zeitachse nur ein mögliches Mittel der Wahl, und nicht unbedingt für alle Zwecke das beste. Das jederzeit aktualisierbare Zusammentragen von Informationen, Erinnerungen, Erfahrungen und Bewertungen ist in gar nicht wenigen Fällen sinnvoller. Vor allem, wenn mehrere oder gar viele daran beteiligt sind. Das Wiki-Prinzip also. In vielen Unternehmen und deren Intranets funktioniert es bereits erfolgreich. Ein weiterer erfolgversprechender, aber noch nicht so bekannter und diskutierter Einsatzbereich sind Stadt- und Regional-Wikis. li.gif

Warum bei Wikidot?

Anleser: Es könnte ja auch ein eigener Server sein, mit Wordpress und eigener de-Domain, so wie bei der Mehrzahl jener Blogger, die über die nötigen Kenntnisse verfügen. Einige, die meine SELFHTML-Vergangenheit kennen, können vermutlich nicht einmal verstehen, wie so jemand überhaupt irgend eine Form von anwendungs-basiertem Content Management verwendet. Mit Stylesheets und einem einfachen, PHP-basierten Template-System könnte man schließlich frei von allen Zwängen großer (und manchmal lahmer) Webanwendungen publizieren. li.gif

Was die Wahl für das Netz bedeutet

Anleser: Wird nun in Deutschland im Internet zensiert werden oder nicht? Zensursula hat sich durchgesetzt, auch wenn sie persönlich abgewatscht wurde, und wird wohl weitere vier Jahre das Land mit ihrer Demagogie überziehen. Flankiert allerdings von einer zum Machtfaktor gewordenen FDP, die das Wort Bürgerrechte fast so oft im Munde führt wie die Piraten. Könnten Kernthemen der Netzpolitik am Ende sogar zum großen Zankapfel der schwarzgelben Koalition werden? li.gif

Video-Einführung in HTML 5

Anleser: Als vor mehr als zehn Jahren HTML 4.01 in seiner Entstehungsphase war, interessierten sich die meisten Webdesigner noch mehr für den Browser-Krieg zwischen Netscape und Internet Explorer als für Details des neuen HTML-Standards. In dieser Hinsicht hat sich viel getan. Das Bewusstsein für robuste Web-Standards ist in Entwicklerkreisen halbwegs kollektiv geworden, und Browser bemühen sich um Umsetzung der Standards statt um konkurrierende, eigenbrötlerische Konzepte. Doch etwas hat abgenommen: die Bereitschaft, sich mit unendlicher Geduld mit den Standards auseinanderzusetzen. Da kommt ein Einführungsvideo natürlich gerade recht. li.gif

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