Wozu denn Homepages? Papier und Bildschirm

18.11.1998

Erklär mir mal jemand, was sich an heute üblichem Industrie-Papier von Büchern und Zeitschriften so toll anfühlt? An den labbrigen Hochglanzumhüllungen von Hardcoverbüchern? An zerfransten Paperbacks, an dem bräunlich zersäuerten Papier von Billigbüchern mit einem Alter von zwanzig Jahren? Ich weiss wirklich nicht, was daran „erotischer“ sein soll als an einer schönen, runden, wohlgeformten Maus (ich rede von den Dingern, die man an COM1 hängt, damit mich niemand missversteht <g>)

(Christine): Ich habe so eine schöne Lümmelecke. Es mir dort gemütlich machen mit einer Tasse Kaffee und einem Buch — mmmh, herrlich. Das tut auch dem, was ich lese, gut.

Richtig. Und deshalb müssen Bildschirme so werden, dass man sie dorthin mitnehmen kann. Drahtlos verbunden mit dem Rechner, ganz leicht, flimmerfrei, handlich, farblich brillant und mit integrierter (Zweit-)Tastatur und Trackball oder Touch-Benutzung.
Dazu dann immer online sein — ich denke, so lässt sich auch die private Homepage eines wildfremden Menschen genießen — vorausgesetzt, die Homepage ist gut gemacht <g>.


Ursprünglich gepostet im SELFHTML Forum:
http://forum.de.selfhtml.org/archiv/1998/11/t1100/#m4499


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