Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
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Gedanken zu einer interessanten Bemerkung in einer Rede von Julia Seeliger
Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
StefanMStefanM 1244893481|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Hallo,

Julia Seeliger (Blog, Twitter) ist eine grüne Hoffnung, eine derjenigen, die innerhalb der Partei der Grünen die Positionen der Netizens und Digital Natives vertritt. Sie ist für ihre Offenheit bekannt, und für ihren eigenen Kopf. Mit Tweets wie [Julia] fragt sich, ob die Zeit von "Volksparteien" nicht eher abläuft. Wir haben ja übrigens auch nach 1989. artikuliert sie z.B. auch offen Distanz zu der politischen Landschaft, deren Teil sie ist. Zum Wahlprogramm der Grünen für den Bundestagswahlkampf hat sie eine Rede gehalten, in der sie deutlich darauf hinweist, dass ihrer Ansicht nach die Interessen und Bedenken der Netzbürger im Wahlprogramm der Grünen noch nicht deutlich genug zur Geltung kommen. Doch noch interessanter finde ich ein Detail aus der Rede. Julia Seeliger sagt dort sinngemäß, es gefalle ihr nicht so, dass sich derzeit das ganze interessante Geschehen im Netz zunehmend in Services wie Twitter oder gar geschlossene Systeme wie Facebook verlagere. Es sei aber wichtig, dass das Internet offen bleibe, und publiziert werden sollte weniger innerhalb geschlosssener Systeme, sondern auf öffentlich zugänglichen Servern. Hier das Video:

An der Sache mit den geschlossenen Systemen wie Facebook ist was dran. Facebook ist zwar irgendwie nett (abgesehen von den teils nervigen Applications, die man da auf Grund irgendwelcher Einladungen häufig aufgedrängt bekommt). Aber geeignet ist es eigentlich nur für Daten, die nur mit Freunden oder bestimmten Gruppen geteilt werden sollen. Für alles, was public sein soll, ist Facebook eigentlich ungeeignet. Nun sind die Social Networks derzeit tatsächlich so stark auf dem Vormarsch, dass dem "offenen" Netz längst etliche wertvolle Diskussionen und Beiträge verloren gegangen sind. Noch kann nicht unbedingt von einer Ausblutung des offen zugänglichen Netzes gesprochen werden. Doch je mehr sich Diskussionen, die früher in Blogs oder offenen Foren ausgetragen wurden, in Pinnwand-Diskussionen innerhalb von Facebook &Co. verlagern, desto mehr geht dem offenen Netz verloren.

Besteht diese Gefahr? Und wie schlimm ist es schon? Ist hier vielleicht irgendwann mal eine größere Auseinandersetzung und Bewusstseinsbildung innerhalb der Netzwelt erforderlich? Unter dem Motto "Kein Zurück in die Welt der Online-Dienste vor dem Zeitalter des Internet!" …

viele Grüße
Stefan Münz

unfold Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by StefanMStefanM, 1244893481|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Chräcker (guest) 1244895120|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Sicher kein Nutzer der allerersten Stunde, habe ich dennoch früh angefangen, soziale Kommunikation und soziale Vernetzungen in verschiedenen Gemeinschaften zu beobachten. Will ich einmal alles auf einen ganz ganz einfachen Nenner zusammen fassen, war zuerst das Bestreben der ersten Leute immer da, "das ganze Volk ins Netz und zum tätig werden" zu locken und nachher das Geschrei immer groß, wenn das "ganze Volk mit Schinderassa auch kam".

Wir Menschen neigen dazu, uns haltsuchende kleine Strukturen zu suchen. Familie, Freundeskreis, Stadtviertel, überschaubare Räume. Große Räume werden versucht, mit jungen Ritualen "historisch und sozial begreifbar" für das Individuum zu erhalten. Und ja, auch solche Dinge wie Avatare gehören zu dem Geländer, das von vielen Altvordernden immer etwas stark verpönt und unterschätzt wurde, und nun witzigerweise durch Hintertüren wie Twitter doch hereingeschlichen kommen.

In den letzten Jahren schiessen gerade diese kleinen, in sich geschlossenen, soziale Räume aus dem Boden, weil wir vielleicht einfach etwas brauchen, was die globetrootend sich gerne gebenden Pioniere in ihren Weltbürgerlich verkleideten Planwagentreks so ablehntet: Heimat. Heimat bedeutet auch Überschaubarkeit, Sicherheit, Geländer.

Klar kann man das jetzt wieder einreissen, viel mehr stellt sich die Frage: soll man nach dem Wurzellosen ausufern der "ersten" Dekade und den in der Tat sich isolierendem einschliessen der zweiten, vielleicht gerade aktuellen Dekade nicht eine dritte Form entwickeln.

Ich sag es nur heimlich, gehörte ich ja zu den Lästerern, aber Twitter könnte ein Experimentierfeld sein. Intim genug zur Verwurzelung, offen und schneeballsystemartig genug zum verbinden all jener einzelnen, Communityübergreifenden Diskussionen. Man bindet sich nicht mehr in verschiedene Räume isolierend ein, sondern diskutiert mal hier, mal da, immer intensiv, aber nachhause geht man zur heimischen Dachrinne mit all den bekannten heimischen zwitschernden Vögeln.

Chräcker

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Chräcker (guest), 1244895120|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
StefanMStefanM 1244922308|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Hallo Chräcker,

Wir Menschen neigen dazu, uns haltsuchende kleine Strukturen zu suchen. Familie, Freundeskreis, Stadtviertel, überschaubare Räume.

Das ist vollkommen richtig. Aber das Netz-Pendant dieser Größenordnung ist vielleicht eine Community. Facebook ist jedoch kein "begreifbarer Kleinraum". Das Ding hat dreimal so viele User wie Deutschland Einwohner hat. Davon bekommt man natürlich nichts weiter mit, wenn man es nutzt. Man selber hat seinen persönlichen Ausschnitt, sein Network. Das Problem ist auch weniger der Anbieter. Es ist auch völlig in Ordnung, wenn nicht alles im Netz public ist, sondern wenn manches nur für bestimmte ansere Leute sichtbar ist. Doch es ist leider so, dass die Leute über Social Networks nicht nur ihre Kontakte pflegen. Zumindest von Xing weiß ich, dass es dort viele Gruppen gibt, in denen sehr interessante Diskussionen ablaufen. Da werden eine Menge interessanter Köpfe und ihrer Gedanken einfach "gebunden". Nicht dass ich es Xing oder anderen Anbietern dieser Art nicht gönne, dass sie viele interessante Leute binden. Aber dadurch können Strukturen entstehen, über die auch mal diskutiert werden sollte. Strukturen der Art nämlich, dass es irgendwann zum guten bürgerlichen Ton gehören könnte, sich an ein Social Network zu binden. Das ist dann so wie ein festes Dach überm Kopf. Auf die, die unabhängig bleiben wollen, könnte dann vielleicht herablassend geblickt werden, und diese "freien Radikale", die mit eigenen Blogs, Homepages, Foren oder sonstigen Angeboten außerhalb der Networks agieren, würden vielleicht zu den Sinti und Roma der künftigen digitalen Welt. Muss nicht so kommen und ist jetzt vielleicht überspitzt ausgedrückt. Doch die immer weiter zunehmende Dominanz der Social Networks hat nun mal erhebliche Auswirkungen auf die Struktur im Netz.

viele Grüße
Stefan Münz

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by StefanMStefanM, 1244922308|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Ralph Schäfer (guest) 1244896460|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Richtig, auf Facebook geführte Debatten sind nur für FB-User sichtbar. Der sich daraus ergebende Vorteil ist IMHO, dass sie an einer Stelle gebündelt stattfinden und damit alle Teilhaber alle Meinungsäußerungen auch wahrnehmen.
Bei Diskussionen innerhalb der Blogosphäre läuft das leider oft anders. Die gleichen Debatten finden in vielen Blogs nahezu parallel statt und dadurch, dass oft keine Trackbacks gesetzt werden, bekommt man auf den einzelnen Bloginseln nicht mit was auf den anderen so passiert.
Es fehlt eben die große Klammer, die alle diese Diskurse zu einem Thema zusammenhält.

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Ralph Schäfer (guest), 1244896460|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Chräcker (guest) 1244904260|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Deswegen wäre es vielleicht eben eine Idee, unseren "heimischen Aufenthaltsort" von den Orten strikter zu trennen, in denen wir uns mit Themen, die uns wichtig sind, auseinander setzen. Auswärts essen eben.

Früher haben die meisten ihre Themenseiten gehabt und sind dort hängen geblieben. Gemeinschaft wurde dann dort gleich mit aufgebaut, daß gab besagte Heimat und die Stallluft. Eines Tages müffelte das dann ein wenig und man zog weiter.

Blogs sind da ein bissel wie Zelte auf dem Campingplatz, gekocht wird auf dem Bunsenbrenner vor jedem Zelt mit ein paar wenigen Gästen. Letzetndlich aber doch immer etwas klein-klein und jeder dann doch wieder vor sich hin.

Dann eher: geheimelt wird auf der heimischen Dachrinne, diskutiert wird mal hier mal da in Diskussions-Räumen, aber immer, durch einen "wo-sind-gerade-alle-hin?"-Kanal zusammen mit möglichst vielen angelockten.

Das muß sich entwickeln, und dynamiken, die sich erst noch zeigen müssen, brauchen Zeit. Wir vergessen auch, daß das "sich bewegen im Netz" eine doch arg neue Sache ist.

Chräcker

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Chräcker (guest), 1244904260|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Ralph Schäfer (guest) 1244913451|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Genau dieser "wo-sind-gerade-alle-hin?"-Kanal ist dringend notwendig, sonst zerfasert sich da draußen alles.
So wie eine aufgeregte Hühnerschar sich über den kompletten Hof verteilt. :-)

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Ralph Schäfer (guest), 1244913451|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
StefanMStefanM 1245013197|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Hallo Chräcker,

sehr schön beobachtet! :-)

wo-sind-gerade-alle-hin?-Kanal

Genau diese Funktion füllt derzeit Twitter am ehesten aus. Das wird allerdings nur solange gut gehen, wie Twitter nicht so stark verspammt wird, dass die interessantesten Leute sich davon wieder abwenden. A pro po Twitter: Da hat Julia Seeliger finde ich etwas zu viel in einen Topf geworfen. Denn Twitter ist — im Gegensatz zu Facebook — per Default public, und einzelne Tweets werden z.B. von Google oft recht zuverlässig und bald nach ihrer Veröffentlichung gefunden. Man kann seine Tweets zwar schützen, aber tun eigentlich eher Leute, die ziemlich privat zwitschern und deshalb selber entscheiden wollen, wen sie als Follower akzeptieren. Es könnte allerdings auch sein, dass Julia die Grenze ziehen wollte zwischen "nur was auf dem eigenen Root-Server steht, ist wirklich netzoffen. Alles was hosted ist, ist jederzeit durch Anbieter löschbar und damit irgendwie Kacke". Vielleicht hat sie sich deshalb noch nicht eingeschaltet hier — ist ja "hosted" ;-)

viele Grüße
Stefan Münz

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by StefanMStefanM, 1245013197|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
StefanMStefanM 1244924285|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Hallo Ralph,

Richtig, auf Facebook geführte Debatten sind nur für FB-User sichtbar. Der sich daraus ergebende Vorteil ist IMHO, dass sie an einer Stelle gebündelt stattfinden und damit alle Teilhaber alle Meinungsäußerungen auch wahrnehmen.
Bei Diskussionen innerhalb der Blogosphäre läuft das leider oft anders. Die gleichen Debatten finden in vielen Blogs nahezu parallel statt und dadurch, dass oft keine Trackbacks gesetzt werden, bekommt man auf den einzelnen Bloginseln nicht mit was auf den anderen so passiert.

Es ist auf jeden Fall was dran, dass Diskussionen innerhalb der Blogosphäre oft reichlich chaotisch ablaufen. Die interessanten Diskussionen entzünden sich dort in der Regel an bestimmten Artikeln. Ausläufer der dort entstandenen Diskussionen finden dann häufig auch woanders statt, und diese Ausläufer können manchmal interessanter sein als vieles der Hauptdiskussion. Ebenso richtig ist, dass nicht jeder alles mitbekommt, was an den unterschiedlichen Schauplätzen geschieht. Dazu kommt, dass man sich in jedem Blog wieder auf dessen Layout, Editier-Regeon usw. einlassen muss. Das alles ist natürlich eher abschreckend, und von daher ist das Bedürfnis verständlich, Diskussionen an einen davon unabhängigen, definierten Ort zu verlegen. Doch es ist finde ich schlecht, wenn dieser Ort nicht mehr offen zugänglich ist, wenn also bereits Such-Robots nicht mehr lesen können, was in diesen Diskussionen geschrieben wird. Das könnte nämlich dazu führen, dass dann irgendwann auch niemand mehr außerhalb dieser Mauern bloggen will. Lieber gleich die Network-interne Blogfunktion nutzen. Und draußen wirds immer dunkler …

viele Grüße
Stefan Münz

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by StefanMStefanM, 1244924285|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Ralph Schäfer (guest) 1244932295|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Richtig, in Social Networks sind die Diskussionen eher gebündelt und dafür von aussen nicht einsehbar.
Für die Blogs versuchen ja Dienste wie beispielsweise Rivva auch eine thematische Bündelung zu erreichen. Aber Rivva hat wohl seit ein paar Monaten Probleme damit, weil die Verlinkung/Trackbacks zwischen den Blogs immer mehr zurückgeht.
Ich hab das Gefühl, dass wir bei dem Thema irgendwie auf der Stelle treten :-)

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Ralph Schäfer (guest), 1244932295|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
StefanMStefanM 1245061208|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Hallo Ralph,

der Wunsch nach der großen Klammer, die alles zusammenhält, ist verständlich und nachvollziehbar. Ein anderer, nicht zu unterschätzender Aspekt ist aber auch die Verletztlichkeit solcher Riesensysteme. Als Beispiel diese Meldung von heute:

Ja, facebook.com und twitter.com zu sperren geht schnell, aber tausend kleine Blogs, die zudem auch noch schnell mal woanders hinziehen können, wenns drauf ankommt … ?

viele Grüße
Stefan Münz

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by StefanMStefanM, 1245061208|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Peter Löwenstein (guest) 1245086208|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Es fehlt eben die große Klammer, die alle diese Diskurse zu einem Thema zusammenhält.

Ich hoffe darauf, dass zumindest Wordpress bald eine technische Erweiterung erfährt, mit der die Blogger und deren Leser ihre Wordpress Profile, also Blog übergreifend austauschen können. Sowas wie OpenID extended.

Wäre ja ganz nett, wenn man zukünftig daran gekoppelt zumindest optional eine Funktion nutzen könnte, anhand derer mein aktueller Standort (»Aktuell: Bei ->Webkompetenz, liest den Beitrag "Geschlossene Web-Strukturen auf dem Vormarsch?" «) ersichtlich wird, natürlich für Dritte fein abgestuft sichtbar wie eingestellt im eigenen Profil.

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Peter Löwenstein (guest), 1245086208|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch?
Sky (guest) 1244907227|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover

Geschlossene Webbiotope kommen einer bestimmten Anforderungslage entgegen. Sehe darin nichts Schlechtes.
Werthaltiger aber meines Erachtens offene Biotope, die auch der demokratischen Kompetivität entsprechen.

In der Praxis sind geschlossene Webinhalte mit Zensur a la Hausrecht oft uninteressant, überhaupt ist die in bestimmten Kreisen gepflegte Hausrechtzensur zu hinterfragen. Gerade konservative und liberale Inhaltsangebote neigen hier zur Auswahl der Meinungen, argumentieren hier mit dem Eigentumsrecht, das m.E. aber im Web an Legitimität stark verliert.

Vor diesem Hintergrund sind auch Aktionen der Wikipedia, von StudiVZ und FB zu sehen, die im Rahmen einer Selbstzensur Meinungen i.p. Publikationsfähigkeit gewichten.

Es würde helfen, wenn das Konzept der Zensur besser verstanden werden würde, also bspw. warum diese notwendig ist, welche Kriterien zu hinterlegen sind und wie diese vollzogen werden muss (bspw. per E-Mail und nicht per öffentlichem Gehacke).
Absolute Freiheit im anarchistischen Sinn darf es aber nicht geben, also auch nicht in Bezug auf Meinungen.

unfold Re: Geschlossene Netz-Strukturen auf dem Vormarsch? by Sky (guest), 1244907227|%e %b %Y, %H:%M %Z|agohover
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