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		<title>Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
		<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter</link>
		<description>Posts in the discussion thread &quot;Zensursula: und wie gehts weiter?&quot; - Nach dem grünen Licht für das Internetsperren-Gesetz gilt es nun, den Widerstand zu organisieren.</description>
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				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-523750</link>
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				<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 21:21:54 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Swen,</p> <blockquote> <p>Ü40/50/60: Email bei t-online via Outlook-Express … Portalseiten des Providers aufrufen … www.bild.de … Schmuddellink des Arbeitskollegen folgen</p> </blockquote> <p>In der Masse betrachtet ist das wohl durchaus treffend. Ich sehe in unserer Altersgruppe aber auch Tendenzen, mit der Digital-Natives-Generation zu sympathisieren. Wir alten Säcke können zwar nicht so überzeugend agitieren wie die genuinen Vertreter der Digital Natives, aber dafür haben wir einen Reflexions- und Horizontvorteil. Vielleicht stellen wir gerade dadurch eine wichtige Schnittstelle dar. Wir können die Botschafen der Digital Natives vielleicht besser in die Lebenswirklichkeit der Ü40/50/60 transportieren, als die Nativen es mit ihrem Wording können.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-523285</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-523285</link>
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				<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 09:42:49 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Swen Wacker</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>45632</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <blockquote> <p>Ja, das Prinzip der Selbstorganisation funktioniert zunehmend auch unter Menschen.</p> </blockquote> <p>Ich weiß nicht, ich bin da nicht so zuversichtlich. Ich habe eher das Gefühl, dass viele der 30.000.000 Internet-Nutzer nicht im Wortsinn "Nutzer" alo irgendwie aktiv sind sondern eher passiv konsumieren. kennt da jemand eine Studie, die das typische Surfverhalten festhält. Ich rate:</p> <p>Ü40/50/60</p> <ul> <li>Email bei t-online via Outlook-Express (unter Vista heißt das Teil jetzt anders, glaube ich) abrufen.</li> <li>Portalseiten des Providers aufrufen</li> <li>www.bild.de</li> <li>Schmuddellink des Arbeitskollegen folgen</li> </ul> <p>Ü30</p> <ul> <li>Wie Ü40ff</li> <li>kann thepiratebay und saugstube</li> </ul> <p>Machen wir uns nichts vor. Wir sind eine kleine Minderheit. Und es wird schwer werden, die passiv komsumierenden zu erreichen. Und das wird nicht allein über das Netz funktionieren sondern viel eher im RL, auf einer Party, in der Kaffeerunde.</p> <blockquote> <p>In vier weiteren Jahren wird das Netz bereits viel bedeutender sein (…)</p> </blockquote> <p>Das hoffe ich trotzdem :-) Und dann wünsche ich mir ganz neue Formen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Direkte_Demokratie#Liquid_democracy">Direkten Demokratie</a></p> <p>Gruß</p> <p>Swen</p> 
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				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-522784</link>
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				<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 18:42:44 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Swen,</p> <blockquote> <p>Das muss man sich in den Augen derer, die nun politisiert worden sind, klarmachen: Mitnichten geht da gerade eine Massenbewegung los. Und bis zu Demonstrationen wie 1981, als 300.000 in Bonner Hofgarten gegen den NATO-Doppelbeschluss demonstrierten, ist noch ein weiter, weiter Weg</p> </blockquote> <p>Die Frage ist andererseits, ob das überhaupt nötig ist. Ich glaube nicht, dass es jemals Anti-Netz-Zensur-Demos mit 300.000 Leuten auf der Straße geben wird. Das ist deshalb nicht nötig, weil sich das Problem auch mit zivilem Ungehorsam erledigen lässt. Das beginnt mit Wechseln zu Providern, die nicht zensieren, über das Eintragen von freien DNS-Servern, später vielleicht auch mit Spezial-Software zum Umgehen des <a href="http://www.heise.de/newsticker/Web-Sperren-Aufregung-um-Port-53--/meldung/140340">Port-53-Problems</a>. Kurzum: diesmal müssen wir nicht ohnmächtig zusehen, wie auf irgendwelchen unzugänglichen Militärbasen irgendwelche Atomraketen installiert werden. Diesmal können wir selber was tun. Gerade eben habe ich wieder das Zitat von John Gilmore (1993) gelesen: "Das Netz interpretiert Zensur einfach als Fehler und routet drumherum".<br /> Es müssen also keine 300.000 Demonstranten mobilisiert werden, sondern 30.000.000 Internet-benutzende Bürger, die sich ein paar Minuten Zeit nehmen, um die lästige Politik außen vor zu lassen. Für die Konfiguration eines Spam-Filters ist man ja auch bereit, ein paar Minuten Zeit zu investieren.</p> <blockquote> <p>Der Staat und die ihn tragenden klassischen Säulen wachen langsam auf und erkennen, dass da etwa ziemlich prima funktioniert, ohne dass er allzu viel regulieren muss. Denen geht das gesamte Geschäftsmodell flöten.</p> </blockquote> <p>Ja, das Prinzip der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbstorganisation">Selbstorganisation</a> funktioniert zunehmend auch unter Menschen. Zumindest unter erwachsenen Demokraten, die kein parteiliches Gehaue und Gesteche mehr brauchen, und die stattdessen mehr die neuen, schnellen Kommunikations- und Informationswege schätzen, um ihre Positionen, ihre Zugehörigkeiten zu definieren. Diesmal sind die klassischen Massenmedien gerade noch stark genug, um aus der Bundestagswahl das altbekannte Pseudo-Mitmachtheater zu inszenieren. In vier weiteren Jahren wird das Netz bereits viel bedeutender sein als das Fernsehen, und selbst hartgesottene BILD-Leser werden bis dahin gelernt haben, ihren Feedreader mit Ballerman-, Titen- und Dampfplauder-Blogs zu füllen. Was aber selbst bei denen mittelfristig für Erosionen sorgt, weil das redaktionelle "Trimmen" auf bestimmte Werte und Parteien fehlt.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-522528</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-522528</link>
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				<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:41:47 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Es finden sich in den Standardmedien in der Tat regelmässige Meinungsmeldungen, die die Zensur befürworten, bspw. das Presserecht auf Blogs und Inhaltsangebote dieser Art angewendet sehen möchten oder sich dafür(!) aussprechen, dass im Internet ausschliesslich namentlich kommuniziert wird.<br /> Da gibt es ganz grausige Sachen und die Argumentation mit dem "rechtsfreien Raum" und was da noch von vdLeyen kommt wirkt dagegen fast schon geistig inspiriert.<br /> Allerdings muss vermutlich irgendwie zensiert werden, da das Abschalten der Server nicht funktionieren wird, da sich davon eben genug im Nicht-EU-Ausland befinden.<br /> Oder war das jetzt eine Totalabsage an die Zensur?</p> 
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				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-522518</link>
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				<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 10:10:44 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Swen Wacker</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>45632</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Die grobkeilige Zensur in Sachen Kinderpornografie will ich gar nicht implemetiert haben. Auch wenn es schwer ist: Wir kommen im Medium Internet nicht drumherum, Medienkompetenz als Zensurmittel zu sehen. Kompetente Nutzer erkennen entsprechende Angebote und meiden solche Seite bzw. stoßen einen Selbstreinigungseffekt des Netzes ein. Denn in dem Ziel (Bekämpfung Kinderpornografie; dazu gehört auch, dass deren Darstellung im Netz nichts zu suchen hat) habe ich kein Dissenz mit der Zensursula. Der von ihr eingeschlagene Weg ist jedoch komplett falsch, da er de facto auf eine nicht überprüfte politische Zensurbehörde hinausläuft, deren Tätigkeit anders wesentlich effizienter läuft (siehe Köhntopps Artikel). KiPo ist schon jetzt (auch ohne das ZensurG) strafbar und verboten, es gibt m.E. keinen positiv belegten Fall, wo ein KiPo-Anbieter irgendwo auf dieser Welt eine rechtliche Lücke hätte, dies es ihm "erlauben" würde, solche Inhalte auf Dauer anzubieten. Es fehlt zudem nicht einmal am Umsetzungswillen solcher Verbote oder an der Täterverfolgung durch nationale oder supranationale Behörden.</p> <p>Warauf wir uns schon kurzfristig einstellen müssen, ist eine besitzstandswahrende Erdrosselungszensur durch die neue konservative Bundesregierung. Herr Burda hat <a href="http://www.perlentaucher.de/feuilletons/2009-06-30.html#a24453">heute</a> in der FAZ schon mal Halali gerufen, das CDUCSU-Regierungsprogramm sieht es schon vor. Die Sicherung der monetären Interessen der Zeitungsverleger und Musikverleger (also alle diejenigen Makler, die Journalisten oder Künstler ausbeuten, in zweiter Linie aber auch die etablierten Rechteverwerter) und anderer, die durch die fortschreibende Digitalisierung beruflich zum sterben verurteilt sind und nun um ihre Profite fürchten, wird in den Augen der Bundesregierung eine Zäsur des "Internets" erfordern, entweder durch naive Versuche der gesetzlichen Reglementierung oder durch Strafsteuern (Internetzugangssteuer, Zeitungs-GEZ für jeden PC und jedes Handy) oder durch Aufforderungen zu Sperren mindestens auf DNS-Ebene.</p> 
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				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
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				<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 16:02:50 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Swen, interessante Betrachtung, was denkst Du denn wie (oder ob) die Zensur implementiert werden sollte?<br /> MFG, Sky</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-521632</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-521632</link>
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				<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 13:57:02 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Swen Wacker</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>45632</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Noch 'ne kleine Ergänzung zur Bourgeoisie. Gero von Randow hat vor einem Monat in der <a href="http://www.zeit.de/2009/23/Internet-Freiheit?page=all">ZEIT</a> die arrogante Ängstlichkeit der antidemokratischen Geistesaristokraten vor ihrem längst überfälligem Rollenverlust hübsch vorgestellt.</p> 
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				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-521559</link>
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				<pubDate>Mon, 29 Jun 2009 12:19:00 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Swen Wacker</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>45632</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <blockquote> <p>Wer bei EBay einen Shop betreibt, ist zwar viel im Netz aktiv, interessiert sich aber vermutlich wenig für Grundsätze der informationellen Selbstbestimmung und deren Verletzung durch machtgeile Politiker.</p> </blockquote> <p>Das ist der Punkt, der auch für viele junge Menschen gilt, für die Internet lediglich ein bestimmtes Onlineportal, ein xbeliebiges Social Network oder ein gerade angesagtes Onlinespiel ist. Solange die "dort" nicht von den Zensurmaßnahmen betroffen sind, kümmern die das nicht. Das muss man sich in den Augen derer, die nun politisiert worden sind, klarmachen: Mitnichten geht da gerade eine Massenbewegung los. Und bis zu Demonstrationen wie 1981, als 300.000 in Bonner Hofgarten gegen den NATO-Doppelbeschluss demonstrierten, ist noch ein weiter, weiter Weg - mal abgesehen von dem Umstand, dass Atombomben wesentlicher mehr emotionalisieren als Stopp-Schilder.</p> <blockquote> <p>Ein "Handbuch der Informationsfreiheit" wäre was Feines ;-)</p> </blockquote> <p>Eine Message will gelesen werden und sollte deshalb in begehrte Trägermedien gepackt werden. Was Feines wäre ein Kapitel oder eine Aussage "Informationsfreiheit" in jeder FAQ, über jedes Forum, in jeden Footer. Und argumentativ müssen wir raus aus der beleidigten Techniker Ecke hinein in die Politik-Rhetorik. Kristian Köhntopp hat das <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2523-Das-fehlende-Interview.html">neulich</a> prima vorgemacht</p> <blockquote> <p>Manchmal denke ich: lass sie doch ihre Zensur erst mal installieren. Und dann sollen sie Rede und Antwort stehen darüber, warum eine Seite, die auf eine gesperrte Seite verlinkt, nicht gesperrt wird, obwohl eine andere gesperrte Seite die auf gesperrte Seiten verweist, selber auch gesperrt wird.</p> </blockquote> <p>Was noch wahrscheinlicher ist: Dutzende von einschlägigen Seiten, die auch weiterhin erreichbar sein werden. Der staatliche Apparat (ohne dass ich jetzt das BKA in Bausch und Bogen als blöde darstellen will, da gibt es sicher auch vernünftige Leute, die wissen, was für ein Blödsinn die Politik sich da gerade ausdenkt) ist sicher zu träge für solche Dinge. Nicht ohne Grund laufen die von isotopp erwähnten Sperren gegen Phishing-Seiten (auf einer rein formalen argumentative Ebene übrigens auch nichts anderes als nichtstaatliche Zensurakte) m.W.n. ohne eine eher "hinderliche" staatliche Teilhabe.</p> <p>Das macht m.E. auch deutlich, worum es hier auf der Meta-Ebene geht (wobei ich der von der Leyen keine auch noch so unbedeutende Rolle zuteile - so weit kann die nicht strategisch denken). Der Staat und die ihn tragenden klassischen Säulen wachen langsam auf und erkennen, dass da etwa ziemlich prima funktioniert, ohne dass er allzu viel regulieren muss. Denen geht das gesamte Geschäftsmodell flöten. Sie _müssen_ wider besseren Wissens das Internet als rechtsfreien Raum bezeichnen; weil nur das der Grund, ist, mit dem sie ihre Einmischung überhaupt noch rechtfertigen können. Den Feuilleton geprägten Politikern geht es ebenso. Bis tief hinein in die Bourgeoisie der SPD ist man es gewohnt, dass es keine öffentliche sondern nur einen <strong>ver</strong>öffentlichte Meinung gibt, die sie vom Pöbel fern hält. Vorher wird ein die gesellschaftlich scheinbar stabilisierender Zensurakt durchlaufen, in dem die Meinung des Straße nach und nach rausgefiltert wird, bis nur die veröffentlichten Leserbriefe, die in den Programmkommissionen glattgebügelten Anträge oder die ins Studio eingeladenen Gäste übrig bleiben. Ich kann mir lebhaft vorstellen, wie in der Redaktionssitzung der ZEIT der Ekel über den Tisch wabert, wenn die alten Kugelschreibermänner dort sehen, dass jeder auf ihrem heiligen Webseiten seine Meinung, und sei sie noch so dünnsinnig, hinterlassen darf. In so einer Atmosphäre muss der Wunsch nach leichentücherhaften Stoppschildern geboren worden sein. Die wollen nicht exakt unsere Welt kaputtmachen, die wollen nur ihre armselige, gewohnte "heile Welt" retten. Die machen jeden kaputt, der ihnen die Hoffnung auf eine stillstehende, pfründewahrende Zukunft nimmt. Apropos Medien: Denen geht eh der Arsch auf Grundeis mit dem Internet, da es in ihrem Augen mit dazu beiträgt, dass ihr Geschäftsmodell - wie auch das der Musikverlegern - zugrunde geht. Auf die Medien darf man also keinen Pfennig geben, die werden alles tun, damit "das Internet" sie nicht beim sterben gehen begleiten kann. Für die ist "das Internet" das Gift, mit dem sie wunderbar von ihren <a href="http://medialdigital.de/2009/06/24/wirtschaftsprufer-rat-verlagen-konsolidieren-spezialisieren-oder-sterben-gehen/">selbstverschuldeten Tod</a> ablenken können.</p> <p>Gruß</p> <p>Swen</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-520130</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-520130</link>
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				<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 10:39:53 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <blockquote> <p>Manchmal denke ich: lass sie doch ihre Zensur erst mal installieren.</p> </blockquote> <p>Ist so ein System erst einmal installiert und integriert, dann ist es nicht mehr wegzukriegen und wird - neben anderen sehr leistungsschwachen Systemen und unerfreulichen Entwicklungen - den allgemeinen gesellschaftlichen Erfolg nachhaltig stören.<br /> In der nächsten Wahlperiode wird das Zensursystem voraussichtlich so ausgebaut werden, dass der Apparat eine kritische Grösse erreicht hat und nicht mehr ohne weiteres abgeschaltet werden kann.<br /> Der Misserfolg der Maßnahme ist natürlich vorhersehbar, allerdings gibt es in D schon einige Systeme, die erfolgshemmend sind und laufen und laufen und laufen.</p> 
				 	]]>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-520121</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-520121</link>
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				<pubDate>Sat, 27 Jun 2009 10:09:50 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Swen,</p> <blockquote> <p>Im Grund geht es also um eine Marsch durch die Instititutionen. Denn das Ziel ist doch, dass alle das Netz als so alltäglich ansehen, wie wir (und unsere Kinder) es schon heute benutzen. Und dies "alle" müssen wir da abholen, wo sie sind. Und das ist überall, aber eben nicht im Netz. Und machen wir uns nichts vor: selbst diejenigen von denen, die ihrer Meinung nach "drin" sind, erleben häufig genug das Netz nicht in dieser Alltäglichkeit und Intensität, wie wir es tun. Für viele ist es eher ein "nice to have", ohne dass man auch prima weiter machen könnte.</p> </blockquote> <p>Es ist richtig, dass die meisten Normaluser das Netz anders erleben als unsereins. Aber ich glaube nicht, dass es allzuviele gibt, die so ohne weiteres darauf verzichten könnten. Meine Mutter vielleicht, die nutzt es nur zum Gelegenheitssurfen und hin und wieder mal einen Mailaustausch mit Verwandten. Aber wer sich erst mal eine Verkäufer- oder Käufer-Existenz bei EBay aufgebaut hat oder seine Intelligenz auf KingChess verwendet, ist längst so im Netz angekommen, dass es kein Zurück mehr gibt, ohne die ganze oder halbe eigene Existenz aufzugeben. Genau diese Leute sind allerdings schwer zu erreichen. Wer bei EBay einen Shop betreibt, ist zwar viel im Netz aktiv, interessiert sich aber vermutlich wenig für Grundsätze der informationellen Selbstbestimmung und deren Verletzung durch machtgeile Politiker. Ein "Handbuch der Informationsfreiheit" wäre was Feines ;-)</p> <p>Manchmal denke ich: lass sie doch ihre Zensur erst mal installieren. Und dann sollen sie Rede und Antwort stehen darüber, warum eine Seite, die auf eine gesperrte Seite verlinkt, nicht gesperrt wird, obwohl eine andere gesperrte Seite die auf gesperrte Seiten verweist, selber auch gesperrt wird. Medienwirksame Gerichtsverfahren inklusive hartnäckiger Berufungsangräge bis vor die obersten Gerichte anstrengen wegen unberechtigter Sperrungen, Ungleichbehandlung usw. und damit für so ein Chaos sorgen, dass der Gesetzgeber irgendwann hoffentlich entnervt einsieht, dass das alles so nicht machbar ist, und dass man sich mit der ganzen Sache nur Ärger ohne Endee eingehandelt hat.</p> <p>Auf jeden Fall sollte die Netzgemeinde schon jetzt über Maßnahmen nachdenken, die erforderlich sind, wenn das Gesetz (und seine wahrscheinlichen Nachfolgergesetze für alle anderen unerwünschten Inhalte) erst mal angewendet wird.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
				 	]]>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-519388</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-519388</link>
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				<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 09:52:57 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Swen Wacker</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>45632</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Moin,</p> <p>um den Massen begreiflich zu machen, worum es geht, muss man zu den Massen hingehen und dort Aufklärung betreiben. So wünsche ich denjenigen, die der Verräterpartei nicht (wie ich schon vor Jahren) den Rücken zugekehrt haben, dass sie die alte Mutter SPD auf Vordermann bringen und so davor bewahren, sterben zu gehen. Auf in der JU gibt es genügend Netzaffine, die ihre Partei auf den technischen Stand der Dinge bringen können. Und selbst wenn die F.D.P. im Bundestag geschlossen gegen die Zensurgesetzgebung gestimmt hat, muss das noch lang noch nicht heißen, dass diese Meinung wirklich Bestand hat, wenn sie mal wieder mitregieren dürfen. Also auch hier ist Arbeit in den Nachwuchsorganisationen sinnvoll. Und die so enthaltsam abstimmenden Grünen (der grüne Spitzenkandidat in SH enblödet sich nicht, diese Rückgratlosigkeit als "uncool" abzutun) sollen nicht vergessen werden.</p> <p>Im Grund geht es also um eine Marsch durch die Instititutionen. Denn das Ziel ist doch, dass alle das Netz als so alltäglich ansehen, wie wir (und unsere Kinder) es schon heute benutzen. Und dies "alle" müssen wir da abholen, wo sie sind. Und das ist überall, aber eben nicht im Netz. Und machen wir uns nichts vor: selbst diejenigen von denen, die ihrer Meinung nach "drin" sind, erleben häufig genug das Netz nicht in dieser Alltäglichkeit und Intensität, wie wir es tun. Für viele ist es eher ein "nice to have", ohne dass man auch prima weiter machen könnte.</p> <p>Im Sinne einer Eskalationstaktik kann man da fast versucht sein zu hoffen, dass noch mehr passiert, als das, was Zensursula und die Hybris-Zypries da verzapft haben. Erst wenn aufgrund staatlicher Willkür bild.de platt ist, t-online-Mails nicht mehr zugestellt werden können, werden viele erst aufwachen und wütend werden. Anders herum: Der Weg ist noch lang, die nächste Bundestagwahl kaum mehr als der Beginn der erster Etappe.</p> <p>Gruß</p> <p>Swen</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-518497</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-518497</link>
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				<pubDate>Thu, 25 Jun 2009 14:58:17 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Auge</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo</p> <blockquote> <p>Die Leute müssen endlich mehr, massiver, intensiver und profesioneller, so meine ich, aus dem Internet heraus kommen. Gefühlte 90% der gesehenen Äusserungen im Netz waren interne Schulterklopfer, …</p> </blockquote> <p>Nach den Zeichnungsrekord für die Petition war Euphorie zu spüren, nach der Bundestagsabstimmung Wut. Kein Wunder, dass sich die gesehenen Äußerungen (grob und sehr verkürzt) um "Wir sind so viele (Euphorie) und die ignorieren uns dennoch (Wut)." drehen. Ja, wir müssen da raus und ja, <em>genau deshalb</em> müssen wir auch — gerade argumentativ — aus "dem" Internet heraus. Es geht nicht um Internetzensur, sondern um Zensur. Dass das momentan durchgefochtene Gesetz für das Medium Internet gilt, ist dabei unerheblich.</p> <p>Denn, was ist das Internet? Es ist zuallererst eine (relativ) neue technische Infrastruktur um irgendwelche Inhalte anzubieten, also eigentlich nichts besonderes. Qualitativ Neu ist die Einfachheit diese Inhalte anzubieten und zu konsumieren, und zwar für sehr viel mehr Menschen, als das mit anderen Medien zuvor möglich war und zudem nahezu weltweit. Es ist das passende Medium zur vielgepriesenen und -gescholtenen Globalisierung. Das ist, zumindest auf der empfangenden Seite, mit der Erfindung des Buchdrucks oder des Radios/Funk vergleichbar, als Inhalte sehr viel einfacher und weiter verbreitbar wurden, als zuvor. Das gilt bedingt auch für die Senderseite.</p> <p>Internet ist also kein mystischer Ort, keine virtuelle Parallelwelt, sondern Abbild und technische Erweiterung der Realität. Seine Inhalte werden von Menschen, die in der realen Welt leben, angeboten und abgerufen. Das gilt für das Gedicht über die eigene Katze ebenso wie für wissenschaftliche oder politische Pamphlete, für das Video von der gestrigen Demonstration in Teheran und für WasWeißIchNochAlles.</p> <p>Im Internet gelten aber die gleichen Gesetze, wie außerhalb, es ist also <strong>kein rechtsfreier Raum</strong>, wie gerne kolportiert wird. Es gelten da wie dort die selben Rechte und Pflichten, sei es im Rahmen des Straf- oder des Zivilrechts. Und da sollen nun gerade die Grundrechte aus dem in diesem Frühjahr so sehr gefeiterte Grundgesetz die Ausnahme sein? Wie die gewichtet werden, scheint klar zu sein, so Herr Tauss das eins zu eins wiedergibt (Quelle: <a href="http://www.abgeordnetenwatch.de/joerg_tauss-650-5656--f196633.html#q196633" >abgeordnetenwatch.de</a>).</p> <blockquote> <p>Ein Kollege hat mir jetzt tatsaechlich geschrieben, er verstehe mich ueberhaupt nicht, <strong>wegen "dem bisschen Freiheit"</strong> im Internet die SPD verlassen zu koennen.</p> </blockquote> <p>Mal hier ein <em>bisschen Freiheit</em>, mal dort ein anderes <em>bisschen</em>, noch 'ne Prise Muskat und hinterher hat's keiner mitgekriegt.</p> <p>Also <strong>raus aus dem Internet</strong>!</p> <ul> <li>Weil da (außerhalb) viele der Leute sind, die wir erreichen müssen.</li> <li>Weil das Schamwandgesetz eine Zensurinfrastruktur schafft, die <em>technisch</em> im Internet ansetzt, aber in der Realität wirkt.</li> <li>Weil die ganze Veranstaltung ohne demokratische Kontrolle vonstatten geht. Das Alledreimonatestichprobengremium gilt nicht.</li> <li>Weil <em>nicht das Internet zensiert</em> wird, sondern Inhalte[1], also Texte, Darstellungen irgendeiner Art, die auch genausogut ohne Internet existieren können.</li> </ul> <p>Das zu transportieren, es auch für nicht technikaffine so zu formulieren, dass sie es verstehen, ist unsere Aufgabe. "Da draußen" klar zu machen, dass es nicht um ein paar Geeks geht, die sich nicht ihr Spielzeug wegnehmen lassen wollen, nein, dass es überhaupt kein Spielzeug ist. Dass wir einen Umgang mit den Gesetzen einfordern, der ihnen gerecht wird. Dass wir nicht gewillt sind, bestimmte Dinge hinzunehmen und dass wir genau deshalb unser aller Rechte in Anspruch nehmen und nicht einfach sagen "Ach, ich kann ja eh' nichts machen.".</p> <p>Und im Endeffekt muss es um weitaus mehr gehen, als um dieses Gesetz. Ansonsten bleiben wir in der Geekecke.</p> <p>[1] Inhalte ganz neutral, unabhängig von ihrer konkreten Fragwürdigkeit. Sind sie juristisch zu beanstanden, ist das eine Frage des Straf- oder Zivilrechts, die mit den Mitteln zu klären sind, die sowieso dafür da sind.</p> <p>Tschö, Auge</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515412</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515412</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 16:24:06 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Chräcker,</p> <blockquote> <p>Aber wir rheinländer sind mit x fachen Verneinungen auch lässig.</p> </blockquote> <p>Ja, das lerne mer nimmer nich mehr nich heute nich morgen und übermorgen nich … :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515382</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515382</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:43:34 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Chräcker</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>*leise* deswegen "kleiner" Grund, auf den ich "hier" gar nicht eingehen würde. Es "lenkt" ab. (was er ja auch soll(te))</p> <p>*noch leiser* wolltest sicher schreiben: "Diesen "kleinen Hintergrund" weigere ich mich einfach <span style="text-decoration: line-through;">nicht</span> zu akzeptieren. ", oder? Aber wir rheinländer sind mit x fachen Verneinungen auch lässig.</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515364</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515364</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:24:26 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Chräcker</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Ja, aber was machen die den Rest der Debatten zu anderen Themen? nichts sagen? Dösen? IPhone spielen?</p> <p>Und wie stoppe ich meinen gewählten Abgeordneten, wenn der dann doch aufsteht, nach vorne schlendert und irgendwas sagt, was der in keinster Weise vorher mir angekündigt hat…. also genaugenommen: niemanden? Ich habe dem das ja erlaubt, daß er da für mich spricht. Aber was sagt der dann? Da kann ich ja nur bibbern und hoffen, daß finde ich aber ein blödes Prinzip. ;-)</p> <p>Chräcker</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515348</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515348</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 15:10:22 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Chräcker,</p> <blockquote> <p>die meisten Leute "draussen" können mit der Vorstellung eines "freien unzensierten Wissensaustausch auf Netzebene weltweit ohne Patente und modifiziertem Urheberrecht und ohne Zensur" etc etc herzlich wenig anfangen.</p> </blockquote> <p>Leider, ja. Diese Themen erhalten erst dann mehr Relevanz, wenn sich immer mehr Menschen intensiver auf vernetztes Wissen und Kommunizieren einlassen und einen Wert an sich darin erblicken. Letztlich ist das ein Prozess, der mehr als nur ein Wandel innerhalb unserer Gesellschaft ist. Es ist ein Wandel innerhalb des allgemeinen Menschheitsentwicklungsprozesses. Wenn man den Weg der Menschheit mal als den vom materieverhafteten Wesen zum geistverhafteten Wesen annimmt, dann ist das Digital- und Informationszeitalter ein wichtiger Meilenstein auf diesem Weg. Es ist das erste Zeitalter, in dem nichtmaterielle Werte das Wesentliche sind. Entsprechend schwierig ist der Übergang aus dem vorangehenden Zeitalter. Da hilft wohl nur: Geduld, Geduld, Geduld …</p> <blockquote> <p>Der "kleine Hintergrund" ist die Vermeidung der sexuellen Ausbeutung von Kindern</p> </blockquote> <p>Diesen "kleinen Hintergrund" weigere ich mich einfach nicht zu akzeptieren. "Kinderpornos" war nur ein vorgeschobener Totschlagausdruck. Es ging und geht denen um nichts anderes als um die Kontrolle über Inhalte. Mag sein, dass von der Leyen tatsächlich so blöd ist zu glauben, es handele sich um eine isolierte Maßnahme zur Eindämmung der Verbreitung von Kinderpornografie. Aber dann ist sie nur eine dumme Agitationspuppe in einem Spiel, das von Schäuble und anderen bedeckten Machtmenschen gespielt wird.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515319</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515319</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 14:25:04 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Nun, die haben zumindest _ein_ sehr gutes Thema, bei dem die anderen komplett versagen (OK, es mag bei den Grünen und der FDP einige Lichter geben, aber der Gesamteindruck ist auch bei diesen Parteien schlecht).<br /> Die pol. Mode geht ein wenig Richtung Einparteienthema, das fing mit den Grünen an, dann die Panther, jetzt rechtsliberale Parteien mit intensiver Islamabneigung, muss so per se nicht schlecht sein.<br /> Linksliberal sind die PIRATEN offensichtlich zudem.<br /> Also ruhig mal wählen, lieber Chräcker, da machste nichts falsch. :)</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515141</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515141</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 09:15:21 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Chräcker</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Naja, mir ist bei der Piratenpartei noch nicht nicht ganz klar, was innerhalb von vier Jahren die dann von mir beauftragten Vertreter zu "gefühlten anderen 98%" aller Sachthemen im Bundestag sagen werden. Und da das ja "alles" sein kann, was die sagen könnten, hemmt mich das zur Zeit noch, selbige mich per blankovollmacht vertreten zu lassen.</p> <p>Chräcker</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-515130</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-515130</link>
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				<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 09:06:40 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Chräcker</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Die Leute müssen endlich mehr, massiver, intensiver und profesioneller, so meine ich, aus dem Internet heraus kommen. Gefühlte 90% der gesehenen Äusserungen im Netz waren interne Schulterklopfer, zumal in einem Humor, der zur Kommunikation mit normalsterblichen ausserhalb des Netzes kaum geeignet scheint.</p> <p>Auch würde ich das ganze vom hohem Hintergrund etwas lösen, so wie ich es auch vom "kleinen" (vorgeschobenem) Hintergrund lösen würde. Damit meine ich, etwas unsortiert: die meisten Leute "draussen" können mit der Vorstellung eines "freien unzensierten Wissensaustausch auf Netzebene weltweit ohne Patente und modifiziertem Urheberrecht und ohne Zensur" etc etc herzlich wenig anfangen. Klar, kann man denen das erklären, aber mit derem Lebensalltag hat das bei den meisten nichts zu tun. Das ist der (wichtige) "Hohe Hintergrund" den viele Netzaktivisten, der aber, um JETZT etwas zu bewirken, arg Elfenbeinturmsprachlich daher kommt. (Und es war ja klar, daß da nicht viel Zeit bis zur Verabschiedung zur Kommunikation war.)</p> <p>Der "kleine Hintergrund" ist die Vermeidung der sexuellen Ausbeutung von Kindern (bitte "klein" jetzt nicht falsch verstehen, sondern im Sinne von "Nagel, an dem hier wohl ja was ganz anderes aufgehängt wurde")</p> <p>WAS jetzt transportiert werden sollte, meiner bescheidenen Meinung, ist eher: wie geht die Politik und die Medien mit dem berechtigten Einwand um, daß hier eine Behörde eine nie dagewesene Machtfülle bekommt, und wie entlarvend sind die Versuche, sinnreiche Einwände in Diskredit zu bringen.</p> <p>Und zwar ausserhalb des Netzes. Noch mehr Schulterklopfen oder Thesen-PDFs sind da im Netz echt nicht nötig.</p> <p>Äh…. meine ich ;-)</p> <p>Chräcker</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-514461</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-514461</link>
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				<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 16:39:53 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Ich setze gelegentlich experimentelle Beiträge, u.a. mit dem Ziel Brainstorming, ab.<br /> Eine gewisse Missachtung demokratisch nicht legitimierter Organisationsformen hast Du allerdings richtigerweise herausgelesen.<br /> Sollte keine Zustimmung zu erreichen sein, so erfreue Dich an den Formulierungen und den zugrundeliegenden Denkweisen.<br /> Oder auch nicht. :)</p> <p>Eine generelle Demokratieverdrossenheit vermag ich nicht zu erkennen, das Web politisiert und motiviert eher mehr als weniger. NGOs und andere nutzen hier fleissig mit, klar, man muss nicht wählen gehen, hier greift die pers. Nutzen-Investitionsrechnung, aber stattdessen auf der Strasse herumzurennen?</p> <p>Vielleicht mal positiver an die Formalisierung pol. Prozesse herangehen.</p> <p>MFG, Sky</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-514413</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-514413</link>
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				<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 15:32:32 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Auge</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo</p> <blockquote> <p>"Weil es aber die Abwendung von den "klassischen" Parteien gibt, sind Möglichkeiten sich außerhalb dieses Systems zu engagieren um so wichtiger."</p> <p>Hier scheint mir ein schwerwiegender Fehlschluss vorzuliegen, die Abwendung von "klassischen" [1] Parteien ist eine demokratisch-zivilisatorische Minderleistung.</p> </blockquote> <p>Öhhm … "Minderleistung", mir ging es <em>nicht</em> darum, die etablierten Parteien für obsolet zu erklären. Wer dort mitmachen will, soll es tun. Aber seit einigen Jahrzehnten ist zu beobachten, dass diese Parteien immer weniger Nachwuchs bekommen. Abseits der Tatsache, dass sich viele von den propagierten Zielen der Parteien nicht mehr angesprochen fühlen, wollen sich viele auch nicht an eine Partei binden, obwohl sie mit deren Zielen konform gehen. Genau da kommen eben andere, teilweise vorübergehende Organisationsformen ins Spiel. Von der Bürgerinitiative über NGOs und WeißDerDeibelWasNoch sind die sowohl Ergänzung als auch Alternative für bürgerliches Engagement und notwendig obendrein.</p> <blockquote> <p>Spiessertum und doof auf der Strasse herumrennen lehne ich allerdings ab.</p> </blockquote> <p>? und ?</p> <p>Tschö, Auge</p> 
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				</content:encoded>							</item>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-514079</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-514079</link>
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				<pubDate>Sun, 21 Jun 2009 02:32:01 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Wobei… , langsam gefällt mir die Idee schon besser (mal die graue Eminenz ausgeschlossen), an und für sich scheint sich hier nur ein natürliches Betätigungsfeld zu öffnen.<br /> Mag ja sein, dass man gebeten werden sollte seine Kompetenz einzubringen und Eigeninitiative mag schon der erste politische Fehler sein, nichtsdestotrotz könnte sich hier ein Experte der Webkommunikation und der Möglichkeiten das Web betreffend befruchtend einbringen.<br /> BTW, die Tauss-Entscheidung ist eine höchst kritische und ich hoffe, dass sich die PIRATEN hier bestens informiert haben und die Position Tauss', wenn nicht juristisch (hier ist man bekanntlich in Gottes Hand), dann ethisch und ethisch-vermittelbar stabil ist.<br /> Ansonsten, Mitgliedsantrag ausfüllen, eventuell noch schnell an den kostitutionierenden Sitzungen eines Landesverbands teilnehmen, ein paar Essays absetzen und auf den Ruf der Partei warten (im Hintergrund, … , aber lassen wir das mal an dieser Stelle).<br /> Bin ja gespannt wie sich die Sache entwickelt, sollten die PIRATEN linke bornierte IT-Spiesser aus dem Geschäft heraushalten können und eine gewisse Verständigkeit zeigen, zudem die Stabilität des o.g. Politprofis nicht versagen, dann wäre meines Erachtens eine ganze Menge zu machen, also 5% bei der Bundestagswahl beispielsweise.<br /> Strategisch sind Linksliberale und SPD-Verweigerer einzufangen, eventuell kann auch in der Mitte noch etwas mitgenommen werden, aber das geht nur, wenn es zu keinen Fehlleistungen kommt.<br /> Politik ist ja nichts Schlimmes, man darf diese mit "Städterei" übersetzen, die in Zeiten der Zivilisation sogar eine Allgemeinbeschäftigung geworden ist.</p> 
				 	]]>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513964</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513964</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 22:03:17 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Ach so, hatte ich mir eigentlich auch gedacht. Habe selbst ja auch keine Zeit.<br /> Dann also doch den Tauss, LOL.</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513958</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513958</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 21:50:51 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Lieber Sky,</p> <p>deine Befähigungsunterstellungen in allen Ehren (vielen Dank für so viel Vertrauen)! … Aber aus mir wird sicher kein 'Politiker mehr in diesem Leben. Ich sende vom Indoorspielplatz oder vom Familien-Sofa, nicht aus dem Zentrum der Macht. Was ich beitragen kann, sind Gedanken, keine Taten. Aber Johnny Häusler oder Franziska Heine können ja demnächst vielleicht eine "graue Eminenz" gebrauchen … ;-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513800</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513800</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 16:09:35 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>"Weil es aber die Abwendung von den "klassischen" Parteien gibt, sind Möglichkeiten sich außerhalb dieses Systems zu engagieren um so wichtiger."</p> <p>Hier scheint mir ein schwerwiegender Fehlschluss vorzuliegen, die Abwendung von "klassischen" [1] Parteien ist eine demokratisch-zivilisatorische Minderleistung.</p> <p>Mein locker reingesposteter Vorschlag ist ernst zu nehmen, SM hat die Kompetenz sich linksliberal zu engagieren. Selbstverständlich ist das Programmm der PIRATEN wenig substanziell, aber hier könnte und muss mE sogar eingehakt werden. SM könnte hier so zu sagen en passant und mühelos ausbauen.</p> <p>(Ich selbst stände selbstverständlich gerne als graue Eminenz und Träger des Systems zur Verfügung, bspw. wenn es giftige und "populistische" Formulierungen zu erstellen gibt. Spiessertum und doof auf der Strasse herumrennen lehne ich allerdings ab. Wirtschaftskompetenz und allgemeine sozialphilosphiosche Überlegungen wären stattdessen wichtig, dabei auch konservativ-liberale Überlegungen und Denkanschauungen berücksichtigend. Die Welt basiert nun einmal auf Kooperationsverhältnismengen.)</p> <p>[1] Kann durchaus sein, dass eine Partei wie die SPD vergilbt und rechtsliberale Parteien auftauchen, das System ist dynamisch.</p> 
				 	]]>
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					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513793</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513793</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 15:50:38 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Auge</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo</p> <blockquote> <p>schön dich hier zu lesen :-)</p> </blockquote> <p>Ich fühle mich komplimentiert und gebauchmiezelt. :-))</p> <blockquote> <p>… Auch der Taxifahrer, so ein ganz normaler Mann, dessen Hauptsorge der Zukunft seines Einkommens gilt, sagte deutlich, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung längst innerlich vom politischen System abgewendet habe, und dass es irgendwann sicher so weit kommen werde, dass Parlament, Regierung, Wahlen und all das einfach so nicht mehr haltbar sind.</p> </blockquote> <p>Das ist nicht nur deine und seine Sorge. Das Problem der vielzitierten (manchmal habe ich das Gefühl, die wollen das herbeireden) Politikverdrossenheit gibt es nicht. Aber es gibt eine andere Verdrossenheit, die Parteienverdrossenheit. Da die alteingesessenen Parteien sich von den Problemen von Teilen der Bevölkerung abwenden [1], wenden die sich wiederum von den Parteien, von denen sie sich missachtet fühlen, ab.<br /> Dass das bei den Parteispitzen, wie man an jedem Wahlabend sehen und hören kann, nicht ankommt, kann nur an stark eingeschränkter Wahrnehmung (auch Verdrängung genannt) liegen, denn so dumm oder blauäugig kann man nicht sein.</p> <p>Dass das gerade eben bei der Europawahl zum Thema wurde, ist mir aber ein wenig übertrieben. Die Beteiligung an dieser Wahl war in Deutschland nie sehr hoch. Bei Bundestags-, Landtags- und Kommunalwahlen sieht das anders aus. Die verkorkste <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landtagswahl_in_Hessen_2008">Hessenwahl 2008</a> zeigt, dass sich mobilisieren lässt, wenn den Wählern ein Thema [2] wichtig genug ist.</p> <p>Weil es aber die Abwendung von den "klassischen" Parteien gibt, sind Möglichkeiten sich außerhalb dieses Systems zu engagieren um so wichtiger. Grundsätzlich gibt es die auch, da wären NGOs oder auch temporäre Bündnisse, die sich eines Themas/Problems annehmen, bis dies erledigt ist (oder zumindest erledigt scheint). Und genau da ist es dann auch egal, ob die, die sich engagieren, der gleichen politischen Ecke entstammen.<br /> Dass das bei der Bildung einer neuen Partei wiederum nur eingeschränkt gilt, ist eine andere Sache. Die Piraten sind mir in einigen ihrer Schwerpunkte symphatisch, in anderen nicht, aber allgemein noch [3] viel zu eingeschränkt um — mehr als nur eines Denkzettels wegen — wählbar zu sein.</p> <p>Deswegen sollte eine mögliche Aufklärungskampagne mMn außerhalb dieser Partei stattfinden. Da findet man, so denke ich, die breiteste Basis, sowohl an Aufklärenden als auch an Aufklärungswilligen. Wer sich dann evtl. bei den Piraten engagieren und/oder sie wählen will, soll es tun. Es wird aber auch genug Leute geben, die anderen Parteien ihre Stimme zukommen lassen werden und das soll auch so sein. Schließlich soll die Verteidigung unserer Verfassung inklusive aller(!) darin festgelegten Rechte <strong>allen</strong> Gruppen iduLa [4] am Herzen liegen.</p> <p>Um es klar und deutlich zusammenzufassen: Ich war vor fast zwanzig Jahren nicht als kleines Licht mit vielen anderen kleinen Lichtern auf der Straße, um etwas zu erkämpfen, und habe mir, wie wohl viele andere auch, vor Angst fast in die Hosen geschissen, um es mir jetzt wieder wegnehmen zu lassen. Aber: Es ist noch nicht Hopfen und Malz verloren, dessen bin ich mir sicher!</p> <p>[1] Da sie dieses Abwenden recht gut über große Teile der Bevölkerung verteilen, haben sie mittlererweile so ziemlich jeden vergrätzt, den sie erreichen konnten. Aber das soll nicht unser Problem sein.</p> <p>[2] Abwahl Kochs inklusive neuer Schwerpunkte der Landespolitik.</p> <p>[3] Ich hoffe mal für die, dass sich die Ankündigungen hinsichtlich eines breiteren Themenspektrums bewahrheiten werden.</p> <p>[4] Kohls "in diesem unserem Lande" :-) Und: <strong>ja, es ist unser Land!</strong></p> <p>Tschö, Auge</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513731</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513731</link>
				<description></description>
				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 14:14:18 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Man könnte sich statt Tauss recht gut einen SM bei den PIRATEN vorstellen. :)</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513722</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513722</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 13:57:19 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
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						 <p>Hallo Auge,</p> <p>schön dich hier zu lesen :-)</p> <blockquote> <p>"APO 2.0"</p> </blockquote> <p>Vor einigen Tagen bin ich ein paar Kilometer Taxi gefahren und hatte einen kleinen Talk mit dem Fahrer. Es war zwei Tage nach der Europawahl, und so kam das Thema kam schnell auf den hohen Nichtwähleranteil. Auch der Taxifahrer, so ein ganz normaler Mann, dessen Hauptsorge der Zukunft seines Einkommens gilt, sagte deutlich, dass sich die Mehrheit der Bevölkerung längst innerlich vom politischen System abgewendet habe, und dass es irgendwann sicher so weit kommen werde, dass Parlament, Regierung, Wahlen und all das einfach so nicht mehr haltbar sind.</p> <p>Volksentfremdung also, Entfremdung des Volkes von seinem politischen System. Das ist natürlich ein prima Nährboden für Populisten, Verführer und Führer. Andererseits darf man annehmen, dass die letzten 60 Jahre auch ihre Spuren hinterlassen haben und die Deutschen andere Dinge im Kopf haben, als sich von irgendeinem neuen Blut-und-Boden-Schreier oder Judenhasser verführen zu lassen.</p> <p>Ich glaube, dass viele heute unter außerparlamentarischer Opposition (wenn man den Ausdruck einfach mal von seiner geschichtlichen Bedeutung reinigt) etwas Ethisches verstehen, eine Art rechtschaffenes Aktivwerden jenseits eines Systems, in dem sich nichts mehr bewegen lässt, weil ein klebriges Geflecht aus Verbänden, Organisationen, Parteien und VIP-Seilschaften, die tief ins letzte Jahrhundert zurückreichen, alles fest im Griff hat.</p> <p>Es ist nicht mehr der Nazi-Muff, mit dem wir es jetzt zu tun haben. Diesmal, 40 Jahre später, ist es der Muff derer, die noch voll und ganz dem späten Industriezeitalter und seinen politischen Strukturen verhaftet sind, und die das immer stärker vordringende Informationszeitalter mit seinen neuen Kanälen noch für ein lästiges, unheimliches Gespenst halten. Und das sind bei weitem nicht nur altkonservative CDU-Wähler und grauköpfige Opel-Astra-Fahrer. Auch so mancher Atomkraftgegner und Sozialpädagoge bleibt der alten Zeit verhaftet.</p> <p>Ebenso sind aber auch diejenigen, die sich bereits mit den Möglichkeiten des neuen Zeitalters anfreunden können, keine homogene Gruppe im bisherigen politischen Sinn. Es ist deshalb auch keine "ultra-linke" Opposition oder so was. Die Digital-APO ist nicht irgendwo neben dem zweidimensionalen Theatersitzplan des Parlaments einzuordnen. Genau das wird ihr allerdings auch die Selbstorganisation erschweren. Denn wo man keine gemeinsamen Lieder zu gröhlen findet, könnte das nötige Gemeinschaftsgefühl für eine starke politische Bewegung fehlen. Andererseits ist genau dieses dumpfe Gemeinschaftsgefühl etwas, womit die digitale Generation nichts mehr anzufangen weiß. Hier herrscht hochgradige Individualisierung vor.</p> <p>Viele Gedanken halt, alles noch etwas unsortiert. Und dazu noch jene, die ich vor einiger Zeit schon mal im alten Webkompetenz-Forum zur Diskussion gestellt habe. Das damalige Ausgangsposting habe ich jetzt mal zu einem neuen <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/blog:19">Blogeintrag</a> hier gemacht. Denn hier lesen es doch mehr Leute als in der früheren Gruppe.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513719</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513719</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 13:48:09 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
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						 <p>Man kann nur hoffen, dass die PIRATEN im linken und linksliberalen Spektrum genügend Stimmen akquirieren können.</p> <p>Sollte die Akquise scheitern, dann wird es schlecht aussehen und die Wiefelspütze und Guttenbergs und Zypriesse<br /> <a href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;rlz=1W1GGLL_de&amp;q=Zypriess+Browser+was+ist+das+noch+mal&amp;meta=">http://www.google.de/search?hl=de&amp;rlz=1W1GGLL_de&amp;q=Zypriess+Browser+was+ist+das+noch+mal&amp;meta=</a><br /> werdens nach der Wahl richten.</p> <p>Wichtig, dass die alte Spiesserpartei SPD einen auf den Deckel kriegt.</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513708</guid>
				<title>Re: Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513708</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 13:03:47 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Auge</wikidot:authorName>								<content:encoded>
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						 <p>Hallo</p> <p>Momentan ist so eine Art wütender Euphorie angesagt. Neben dem von dir zitierten "Ihr werdet Euch noch wünschen …" las ich z.B. auch von "APO 2.0". Das ist im ersten Moment befreiend, aber, um politisch wirksam zu sein, bei weitem nicht genug.</p> <p>Die angesprochene, andauernde Aufklärungsarbeit wird um einiges schwerer sein als die eine Aktion mit Petition und Demos. Die Notwendigkeit des Schutzes der Rechte, die einen nicht offensichtlich unmittelbar im täglichen Leben betreffen, ist leider schwer zu vermitteln. Das gilt mMn im übrigen auch für Menschen, die sich viel im Netz bewegen. Auch hier ist der Anteil derer, die zu diesem Thema aktiv sind, recht gering.</p> <p>Dennoch, vielleicht auch gerade deswegen, sollte man das Thema angehen. Allerdings sollte man sich dann nicht ausschließlich auf den jetzigen Fall der Aushöhlung der Informationsfreiheit durch Zensur beschränken. Die Politik der letzten Jahre gibt dazu ja auch Munition genug. Und ja, über kurz oder lang muss man damit aus dem Netz heraus. Das Netz ist nicht alles und solche Einschränkungen finden letztendlich im RL statt, auch wenn sie sich vorerst nur(?) im Netz manifestieren. Nicht, dass es irgendwann wieder soweit ist, dass es in jedem Briefzentrum der DP eine Abteilung von BKA oder VS oder sonstwem gibt, der die durchlaufende Post kontrolliert. Gleichartiges gab es im Ostteil Deutschlands bis vor 20 Jahren.</p> <p>Wenn man mit den Argumenten schlussendlich zumindest einen Teil derer erreicht, die heute sagen "Man kann ja doch nichts machen." und sich deshalb aus jeglicher auch nur annähernd politischen Diskussion heraushalten und so auch nicht wählen gehen, wäre mMn schon viel erreicht. Zudem, und das ist wohl der einfachere Teil, kann man die jungen Leute erreichen, deren politisches Bewusstsein sich noch herausbildet. Denen auch das Bewusstsein für die nicht alltäglichen Rechte mitzugeben, ist eine, wie es so schön heißt, vornehme Aufgabe. Was die einzelnen daraus machen, welcher Partei sie sich zuwenden oder ob sie sich anderweitig engagieren, ist eine andere Sache.</p> <p>Auch wenn ich "APO 2.0" für etwas hoch gegriffen halte, glaube ich doch, dass die gegenwärtigen Ereignisse zu einer Initialzündung für eine breitere Diskussion über gesellschaftliche Themen jenseits der Selbstbeweihräucherung der Politik führen kann. Das auch und gerade wegen der Heterogenität der Meinungen der Beteiligten (ich kenne selbst einen Mitzeichner, der in der CDU ist).</p> <p>Tschö, Auge</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900#post-513684</guid>
				<title>Zensursula: und wie gehts weiter?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-163900/zensursula:und-wie-gehts-weiter#post-513684</link>
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				<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 11:47:02 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
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						 <p>Hallo,</p> <p>Jetzt ist es also so weit. Das Gesetz zur Installation eines allgemeinen Internet-Zensurrahmens (ich nenne das absichtlich so und nicht anders) hat seine Bundestagslesungen erfolgreich passiert und soll kommen.</p> <p>Jetzt muss sich der Widerstand erst mal sortieren und formieren. Momentan überwiegen noch <a href="http://www.loeschenstattsperren.de/">auf die Schnelle organisierte Demos</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=O4vbdusj7Pk">unterhaltsame Videos</a> und kämpferische Sprüche wie "Ihr werdet euch noch wünschen wir wären politikverdrossen". Gleichzeitig planen führende Netz-Protagonisten in der ganzen Affäre wie Johnny Häusler oder Franziska Heine den Gang vors Bundesverfassungsgericht.</p> <p>Eigentlich ist die Vielfalt, in der sich der Protest entlädt, ja gar nicht verkehrt. Denn so werden ganz unterschiedliche Leute auf unterschiedlichsten Ebenen erreicht. Die Proteste werden jedoch auf die Dauer nur erfolgreich sein können, wenn es gelingt, den Massen begreiflich zu machen, worin das Problem besteht. Das Ziel sollte sein, dass zumindest alle, die das Internet regelmäßig nutzen, in irgendeiner Form mal von der Problematik erfahren, und zwar so, dass ihnen die Hirnrissigkeit und gleichzeitige Gefährlichkeit des Gesetzes schnell einleuchtet. Wenn ich beispielsweise daran denke, wie schwer ich mich täte, "normalen" Internetnutzern etwa in meinem familiär/verwandtschaftlichen Umfeld die ganze Sache begreiflich zu machen, dann ahne ich, welch schwierige Aufgabe es ist, Wähler im großen Stil zu sensibilisieren.</p> <p>Netz-intern wäre eine sehr volksnah geschriebene FAQ vielleicht ganz gut. Oder ein die ganze Problematik zusammenfassendes YouTube-Video im Sendung-mit-der-Maus-Stil. Netz-extern vielleicht kostenlose Aufklärungskurse für Journalisten. Andere denkbare Reakktionen wären große Kampagnen, die darüber informieren, bei welchem Internetprovider man noch "Freiheit" bekommt, und bei welchem nicht mehr. Aber es ist halt fraglich, ob Internet-Provider dafür bestraft werden sollen, nur weil sie sich an ein Gesetz halten, das sie sich sicher nicht freiwillig ausgesucht haben. Viel Stoff eben auch für widerstandsinternen Zoff, der nur lähmt statt fördert.</p> <p>Weitere Ideen?</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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