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		<title>Forum (new threads)</title>
		<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/c-84184/forum</link>
		<description>Threads in der Foum Kategorie &quot;Forum&quot; - Wir diskutieren hier über neuere technische und soziale Trends im Web. Aber wir sind kein Web-2.0-Insider-Zirkel, sondern setzen uns mit allen Aspekten des Mediums auseinander.</description>
				<copyright></copyright>
		<lastBuildDate>Mon, 18 May 2026 12:57:25 +0000</lastBuildDate>
		
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-1167566</guid>
				<title>Singularity - Was ist das?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-1167566/singularity-was-ist-das</link>
				<description>Das schwebt mir in den letzten Tagen vor, seitdem ich einen Artikel gelesen habe.</description>
				<pubDate>Sat, 11 Apr 2015 06:28:59 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Karsten Fink</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Was andere schreiben ist immer anzuzweifeln und die eigenen Reaktionen darauf noch mehr.</p> <p>Aufgrund eines Artikels in einer renommierten Zeitschrift sehe ich in Amerika eine Bewegung, die die Technik verherrlicht. Ist es eine Religion, deren Propheten die kapitalistischen Mustangs von Sillicon Valley sind? Angeblich bringt uns der Computer die Erlösung, der Computer, dessen Rechenleistung exponentiell steigt. Singularity - die Verschmelzung mit der Maschine - die ultimative Evolution des Menschen?</p> <p>Aus meiner Sicht ist da nichts Neues zu erkennen. Die Menschen haben immer wieder irgendwelche Aktionen gestartet, weil sie meinten sie würden das Leben verbessern. Wohl haben diese Aktionen immer Umwälzungen herbeigeführt, der Karl Marx, Robbespierre, Jesus, etc. etc. Der Mensch ist aber immer das geblieben, was er ist: Er wartet immer auf das Morgen, in dem andere für sein Heil sorgen, weil er (oder sie) zu faul ist, selber zu denken.</p> <p>Der Mensch ist doch schon eine Maschine. Machen wir uns doch nichts vor. Wir reden von Freiheit, haben das Maul vollgestopft mit klugen Sprüchen und zitaten, wissen aber, wenn wir ehrlich sind, nichts davon. Wie soll dann die Maschinenwerdung uns helfen? Dieser Technikaffinismus wird uns nur noch mehr in die Sch.. reiten. Wann immer Propheten aufgetaucht sind, sind Köpfe gerollt. Die Geschichte ist doch nur eine zyklische Drehorgel des kaputten menschlichen Geistes.</p> <p>Ein amerikanisches Feindbild ließe sich hieraus auch gut zurechtzimmern, man braucht nur einen Hauch von Unintelligenz.</p> <p>Und wieder einmal steckt in einer kleinen Frage das ganze Universum.</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-335654</guid>
				<title>Was wird denn da zensiert?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-335654/was-wird-denn-da-zensiert</link>
				<description>Überraschendes Ergebnis einer Google-Suche</description>
				<pubDate>Wed, 23 Mar 2011 10:33:03 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Das ist mir bei Google zum ersten mal passiert heute. Da starte ich eine <a href="http://www.google.de/search?sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8&amp;q=HTML5+Handbuch+SELFHTML">ganz harmlose Suche der Sorte &quot;Google me&quot;</a>, und dann sehe ich <strong>unten auf den Suchseiten</strong>:</p> <div class="image"><img src="http://webkompetenz.wdfiles.com/local--files/public:stefanm/de-zensiert-1.png" alt="de-zensiert-1.png" class="image" /></div> <p>Ich folge dem Link <a href="http://www.chillingeffects.org/notice.cgi?sID=815">Informationen über diese Rechtsgründe</a>, und dann erfahre ich:</p> <div class="image"><img src="http://webkompetenz.wikidot.com/local--files/public:stefanm/de-zensiert-2.png" alt="de-zensiert-2.png" class="image" /></div> <p>Und jetzt die Gretchenfrage: was zensiert Google auf Geheiß deutscher Regierungsbehörden?</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan</p> 
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				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-301379</guid>
				<title>Add-on für veschiedene Browser mit Filterfunktionalität vor dem Rendern gesucht</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-301379/add-on-fuer-veschiedene-browser-mit-filterfunktionalitaet-vo</link>
				<description></description>
				<pubDate>Fri, 21 Jan 2011 06:01:48 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Sky</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hi, Stefan, hoffe, dass es Dir gut geht, mal ne Frage:<br /> Kennst Du für Google Chrome (und andere Browser) Addons, die vor dem Rendern bestimmte Inhalte ändern können, also bspw. Kommentare bestimmter Personen ausblenden?<br /> Bspw. in ein DIV-Element gehen und die Darstellung verhindern.<br /> Alles schön programmierbar?</p> <p>Hab gesucht, aber für Google Chrome nichts gefunden&#8230;</p> <p>Sky</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-289010</guid>
				<title>Wikileaks - was soll man davon halten?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-289010/wikileaks-was-soll-man-davon-halten</link>
				<description>Zwischen Weltgewissen und billigem Aufmerksamkeitserregungsprojekt</description>
				<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 21:54:12 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>in den letzten drei Tagen haben viele Besucher dieser Site den Blog-Artikel <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/blog:70">Was ist eigentlich: Wikileaks?</a> gelesen.</p> <p>Der Artikel entstand vor ziemlich genau einem Jahr. Zum damaligen Zeitpunkt konnte man eigentlich ziemlich uneingeschränkt sagen, dass Wikileaks eine neue, mächtige Plattform im Kampf um mehr Transparenz ist. Mittlerweile muss man das wohl differenzierter sehen. Sicherlich: Wikileaks enthüllt. Aber &quot;enthüllen&quot; tut auch die Boulevard-Presse. Zweifellos: Wikileaks zeigt den Mächtigen dieser Welt, worin die Macht des Internet besteht. Aber derzeit stürzt sich alles eher auf den etwas dubiosen Wikileaks-Mastermind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Julian_Assange">Julian Assange</a>. Ist das ein Ablenkungsmanöver, oder hängt Wikileaks tatsächlich an dieser geheimnisvollen Führerfigur? Wikileaks-Mitarbeiter haben jedenfalls schon einen &quot;Fork&quot; angekündigt, sprich, sie wollen ein neues, eigenes Projekt gründen, das die eigentlichen, ursprünglich gemeinten Ziele von Wikileaks verfolgen soll.</p> <p>Wie bewertet ihr Wikileaks?</p> <p>(ich habe diesen Forumsartikel mal direkt von dem momentan vielgelesenen Blog-Artikel aus verlinkt und hoffe, dass sich vielleicht auch mal ein paar von den vielen Lesern dort trauen, ihre Gedanken hier zu formulieren.)</p> 
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				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-286863</guid>
				<title>Social-Media-Experten?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-286863/social-media-experten</link>
				<description>Sind Social-Media-Professionals die Schaumschläger des Web 2.0, oder ist das ein anspruchsvolles Berufsfeld?</description>
				<pubDate>Wed, 24 Nov 2010 20:54:34 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>eigentlich wollte ich über dieses Thema was bloggen. Aber ich bekomme da einfach keinen aussagekräftigen Artikel zusammen. Deshalb lieber hier im Forum:</p> <p>Egal ob der twitternde Handwerker, der Beauty-Salon mit Facebook-Seite oder die bloggende Aktiengesellschaft: die Wirtschaft ist zu großen Teilen vom Social-Media-Virus infiziert. Endlich gibt es die perfekten Kanäle fürs Direktmarketing, unverbraucht und positiv besetzt. Wer sie zu nutzen versteht, erreicht den ansonsten schwer erreichbaren Nachwuchs und sichert sich Kundenbindungen für die Zukunft. Doch woher kommt eigentlich die plötzliche Lockerheit? Die vorher nie geübte, direkte Kommunikationsfähtigkeit? Die fehleranfällige Authentizität? Oder kann es sein, dass die Social-Media-Kanäle in Wirklichkeit doch nur als reine Push-Kanäle missbraucht werden? Ist das Platzen der Web-2.0-Blase unausweichlich?</p> <p>Eine kritische Auseinandersetzung der kommerziellen Besetzung des Social-Media-Hypes ist noch rar. Dieser Tage ist jedoch ein Blog-Artikel erschienen, der geeignet ist, eine solche Auseinandersetzung in Gang zu bringen:<br /> <strong><a href="http://www.massenpublikum.de/blog/?p=1666">Don’t Call It Social Media</a></strong><br /> von Massenpublikum-Blogger Sachar Kriwoj. Eine satte Anzahl teils hochkarätiger Kommentare ergänzt den Artikel. Aus der Gesamtheit des Artikels und seiner Kommentare entsteht eine Diskussion rund um die Sinnhaftigkeit des Berufsbildes &quot;Social Media Expert&quot; (oder wie immer man es nennen möchte) und um darum, wie &quot;natürlich&quot; marketing-getriebene Kommunikation letztlich sein kann. Muss Social-Media-Kommunikation aus dem Bauch raus betrieben werden, um die Authentizität zu wahren, oder sollte Social-Media-Kommunikation genauso wie alle anderen Aspekte der unternehmerischen Außenkommunikation genau geplant werden?</p> <p>Und gerade ist noch ein interessanter Artikel zu dem Thema erschienen:<br /> <strong><a href="http://derwebarchitekt.de/warum-ich-nie-social-media-experte-werde/">Warum ich nie Social Media Experte werde</a></strong><br /> vom WebArchitekten Kai Thrun. Auch dort beginnen bereits ergiebige Diskussionen. Das Thema scheint also &quot;heiß&quot; zu sein.</p> 
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				</content:encoded>							</item>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-284315</guid>
				<title>Kann so etwas wie &quot;ZEIT digital&quot; authentisch sein?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-284315/kann-so-etwas-wie-zeit-digital-authentisch-sein</link>
				<description>Gedanken darüber, wie die Zielgruppe der Digerati erkannt und bedient wird</description>
				<pubDate>Sat, 13 Nov 2010 22:22:19 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>wieder mal ein kleiner Wiederbelebungsversuch dieses Forums. Nicht einfach in Zeiten von Facebook, Twitter und Buzz. Aber ich versuchs mal. Es geht um ein Thema, das mich interessiert, aber bei dem ich nicht so recht weiß, was ich darüber denken soll.</p> <p>Es geht um das &quot;Format&quot; <a href="http://www.zeit.de/digital/index">ZEIT Online digital</a>. Schon klar, die ZEIT will am Leben bleiben und bemüht sich mit reichlich Manpower redlich, an der Spitze der aktuellen Diskussionen in Sachen Netzpolitik und Netzkultur mitzuspielen. Mit im Durchschnitt vier bis fünf Artikeln pro Tag zu heißen Netzthemen soll der Normalblogger locker abgehängt und in der Liga von netzpolitik.org oder basicthinking.de gespielt werden &#8212; das ist das offensichtliche Ziel. Dabei sind die Artikel auch meist gut recherchiert und netzfreundlich bis netzeuphorisch. Dennoch bleibt finde ich der Eindruck, dass es eben keine Netzjünger sind, die da aus freien Stücken ihre Ansichten und Beobachtungen teilen, sondern ausgebildete Spezialisten, die wissen, wie man zuvor genau definierte Zielgruppen bedient.</p> <p>Wir sind also eine potentielle Zielgruppe der ZEIT. Sollen wir darauf stolz sein?</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-230687</guid>
				<title>Das Gespenst des Kommunismus geht wieder um</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-230687/das-gespenst-des-kommunismus-geht-wieder-um</link>
				<description>Wie die Privatheits-Profis das Internet als Bedrohung empfinden</description>
				<pubDate>Tue, 30 Mar 2010 16:48:48 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Die CEOs von Facebook und Google haben sich ja unlängst beide in die Nesseln gesetzt mit Äußerungen in der Richtung, dass das Zeitalter der &quot;Privatheit&quot; zuende gehe. Wie auch immer man zu den dabei gefallenen, saloppen Formulierungen stehen mag: die Art und das, wie und was wir als &quot;privat&quot; empfinden, ist keine Naturkonstante. Nicht mal die Intimsphäre ist das, genaugenommen. Zumindest werden nicht in allen Kulturen die gleichen Körperteile als intim empfunden. Erst recht aber ist die Privatsphäre von Kultur zu Kultur, und von Zeitalter zu Zeitalter etwas sehr Unterschiedliches. Auch technischer Fortschritt und Lebensstandard haben viel damit zu tun, wie Privatsphäre empfunden wird. Für viele Zeitgenossen definiert sich Privatsphäre mittlerweile dadurch, dass man in einem Haus wohnt, das von außen uneinsehbar ist, dass man direkt aus der Garage durch lauter selbst öffnende Türen bis in die firmenausweisgeschützte Tiefgarage der Firma fahren kann, wo man arbeitet, und dass die Kinder direkt mit dem Auto von der Garage bis vors Schultor gefahren werden, weil im Schulbus viel zu viel passieren kann. Und für alles hat man eine Versicherung. Ein solches Privatheits-Optimum wird von vielen Werbespots suggeriert, und Politik und Gesellschaft tun ebenfalls viel dazu (irgendwie hat auch <a href="http://www.kessel.tv/geboren-vor-1984/">http://www.kessel.tv/geboren-vor-1984/</a> einiges damit zu tun). In Deutschland, aber auch woanders.</p> <p>Die Vernetzung im Internet wirkt <strong>gegen</strong> diesen Trend. Vernetzung schafft Nähe, Transparenz, Austausch und Einsehbarkeit. Für Privatheits-Profis, deren ganzes Trachten auf das Privatheits-Optimum zielt, muss die zunehmende Vernetzung im Internet wie das Gespenst des Kommunismus im neuen Gewand wirken. Eine Bedrohung jedenfalls. Bislang hat man die noch verdrängen können, weil sie nur am Bildschirm stattfand. Aber die Streetview-Autos mit der Kamera auf dem Dach sind sozusagen das Sinnbild dafür, wie das Internet Straße um Straße erobert, wie eine weltweite Vernetzungsbewegung, ein zweiter Kommunismus mit seinen OpenSource-Gedanken den eigenen, mühsam und geschickt erworbenen Privatbesitz zur Allmende enteignen will. So empfinden viele Streetview-Kritiker &#8212; und vielleicht liegen sie damit gar nicht mal so falsch. Ich glaube ebenfalls, dass es da Erosionen im Privatheitsbegriff gibt, ausgelöst durchs Internet. Der Unterschied ist nur, dass ich diese Erosionen tendenziell begrüße :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-228627</guid>
				<title>Medienmenschen sind wir</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-228627/medienmenschen-sind-wir</link>
				<description>Warum ist das Interesse an der vermittelten Wirklichkeit größer als das an der Wirklichkeit?</description>
				<pubDate>Sun, 21 Mar 2010 08:23:15 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>mal ein kleiner Wiederbelebungsversuch dieses Forums, indem ich mal ein Buzz-Posting hier rüber bringe.</p> <p>Interessanter Artikel in der Technology Review von Heise:<br /> <a href="http://www.heise.de/tr/blog/artikel/Aus-dem-Einen-ins-Viele-956920.html">Technology Review | 19.03.10 | Aus dem Einen ins Viele</a></p> <p>Thesen:</p> <ul> <li>Das Internet verdrängt <strong>nicht</strong> das Fernsehen</li> <li>Onliner sehen auch mehr fern und lesen auch mehr</li> <li>Neu ist nicht das Online-Sein, neu ist die Tatsache, dass moderne Menschen einen mittlerweile erheblichen Teil ihrer Lebenszeit mit Medien zubringen.</li> </ul> <p>Das eröffnet natürlich philosophische Abgründe:</p> <ul> <li>ist vermittelte Wirklichkeit wirklicher (oder zumindest interessanter) als wirkliche Wirklichkeit? (diese Formulierung ist absichtlich schief ;-)</li> <li>ist die Wirklichkeit diesseits (oder jenseits, je nach Sichtweise) der Medien irgendwie &quot;fad&quot; geworden (zu viel Reglementierungen, zu viel Beton, zu viel Bequemlichkeit)?</li> <li>entspricht die mediale Wirklichkeit eher den Bedürfnissen, die eine moderne Großhirnrinde hat?</li> </ul> <p>Das alles erinnert mich alles an einen Film von Wim Wenders (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bis_ans_Ende_der_Welt">Bis ans Ende der Welt</a>). Da liefen Menschen mit damals noch völlig utopisch anmutenden Geräten herum (aus heutiger Sicht wohl so eine Mischung aus Smartphone und IPad) herum, wo sie auf dem Bildschirm ihre Träume als richtige Videos sehen konnten. Diese Menschen waren gar nicht mehr in der Lage, die Geräte aus der Hand zu geben, liefen wie paralysiert herum und schauten sich permanent ihre Träume am Bildschirm an.<br /> Und natürlich an den Philosophen Flusser und den <a href="http://www.thur.de/philo/flusser.htm">projektierenden Menschen</a> - dein Thema, Claudia :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-219532</guid>
				<title>Die neue Social-Unübersichtlichkeit</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-219532/die-neue-social-unuebersichtlichkeit</link>
				<description>Gerade hat man so halbwegs kapiert, wie man Facebook und Twitter sinnvoll trennen kann, kommt Buzz daher.</description>
				<pubDate>Mon, 15 Feb 2010 21:10:14 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>erst neulich hatten wir hier das Thema <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-214460/twitter-und-facebook-jacke-wie-hose">Twitter und Facebook - Jacke wie Hose?</a> Die Diskussion hat gezeigt, dass es den meisten inzwischen leichter fällt, die Unterscheidungsmerkmale und Vorzüge der einzelnen führenden Services der <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/hypertext:3-3#toc1">Statusphäre</a> zu benennen und für ihre Zwecke zu nutzen. Irgendwie hat man gerade damit begonnen, sich an dieses Zwiegespann zu gewöhnen.</p> <p>Und jetzt hat sich also über Nacht <a href="http://webkompetenz.wikidot.com/blog:79">Google Buzz</a> so lautstark breit gemacht, dass es gerade unter denen, die vorher endlich mal das Gefühl hatten, ihr Webaktivitätsgespinst so halbwegs in den Griff bekommen zu haben &#8212; mit einer Doppellösung aus Twitter und Facebook, ergänzt um den einen oder anderen zusätzlichen Service &#8212; gerade unter diesen Usern hat es die meisten Irritationen gegeben. Wer beispielsweise ein eigenes Blog betreibt, in fremden Blogs regelmäßig kommentiert, dazu auf Twitter und Facebook aktiv ist, und vielleicht noch auf Flickr, YouTube oder Delicious, das alles neben RealLife, Arbeit und vielleicht sogar Familie, mag einfach nichts mehr von einem weiteren neuen Must-have-Service hören. Dankbar retweetet man in dieser Situationen Artikel, die sich kritisch bis vernichtend mit dem angeblichen neuen Wunderkind auseinandersetzen. Es reicht einfach, auch speziell was Google betrifft. Die sollen einfach mal ein Jahr lang Ruhe geben, dann ist man vielleicht auch mal wieder aufnahmefähig für eines von deren Wundermitteln.</p> <p>Außerdem ist Februar, bleierne Jahreszeit, und kostbare Aufmerksamkeitsminuten gehen damit drauf, sich warm anzuziehen, mühsam durch den Tiefschnee zu stapfen, Autoscheiben freizukratzen oder die gereizten Schleimhäute mit Dampfbädern zu kurieren. Keine Reserven also für &quot;Buzz&quot; (das Wort steht so ziemlich für alles von Stimmengewirr über lautstarkes Geschnatter bis hin zum Geräusch, das eine Kreissäge erzeugt).</p> <p>Also abfahren lassen, den Zug? Oder einfach abwarten? Innerhalb von Buzz formiert sich gerade die Websociety neu. Nicht ganz neu, viele sind sich ja von Facebook, Twitter und Co. her bekannt. Aber es wird neu gemischt. Plötzlich kann man mit Leuten richtig diskutieren, die man bislang nur von Twitter kannte. Auch haben jene, die gerne formulieren, wieder eine Chance gegen die Stenographenkultur auf Twitter und entfalten ihre Persönlichkeit ganz anders. Also vielleicht doch wenigstens mal die Mühe machen, einsteigen, sich wenigstens mal mit einigen Leuten vernetzen?</p> <p>So, und ab hier seid ihr dran. Ist ja ein Forum und kein Blog-Artikel :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-215690</guid>
				<title>Irgendwo ist alles nicht erlaubt</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-215690/irgendwo-ist-alles-nicht-erlaubt</link>
				<description>Nationale, religiöse und kulturelle Internet-Regulierungswut zuende gedacht</description>
				<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 14:30:31 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>gerade habe ich mir nach längerer Zeit mal wieder einige Kommentare zu einem <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Lob-und-Tadel-fuer-Plaene-zum-Jugendmedienschutz-912908.html">Heise-Artikel</a> angetan, der sich wie der jüngste Blogartikel hier um den Aktualisierungsentwurf zum Jugendmedienschutz-Staatsvertrag dreht. Die User-Kommentare glänzen mit gewohnter Ballermann-Polemik. Manchmal gibt es aber auch Kommentarpassagen, die durchaus nachdenklich stimmen. So ist es mir bei <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Netzsauberkeit-international-denken-und-umsetzen/forum-173166/msg-17990763/read/">diesem Kommentar</a> ergangen:</p> <blockquote> <p>Man sollte nicht nur die ganzen Seiten für dt. Surfer labeln, sondern international labeln für jedes Land, welches an der Säuberung auf Gegenseitigkeit teilnimmt.<br /> So könnten wir uns mit Muslimen aus dem Irak offen über den Platz des himmlischen Friedens austauschen, mit Chinesen über die Vorzüge von Schweinefleisch, und die Chinesen würden mit den Irakern gemeinsam den Holocaust leugnen können, und der jeweils Ausgeschlossene bekäme gar nichts davon mit.<br /> Eine Win-Win-Situation für alle.</p> </blockquote> <p>Die Idee führt sehr schön vor Augen, wie problematisch nationale, religiöse oder kulturelle Tabus in einem weltweit offenen Netz durchsetzbar sind. Letzlich gar nicht oder nur durch Ad-Absurdum-Maßnahmen. Auf die Dauer werden sich wohl alle Tabuisten damit anfreunden müssen, dass der vernetzte Mensch ein waschechter Nietzscheaner werden muss, ein Mensch, der um die Tabus weiß, deren Verletzung aber in sich aushält, ebenso wie alle Gegensätze, alle kulturellen Spannungen. Letztlich gibt es sowieso keine andere Basis, wenn aus der Menschheit noch mal was anderes werden soll als mehr oder weniger große, inkompatible Splittergruppen.</p> <p>Ja, so weit können einen die Gedanken vom Jugendmedienschutz-Staatsvertrag wegtragen &#8230; :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-214460</guid>
				<title>Twitter und Facebook - Jacke wie Hose?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-214460/twitter-und-facebook-jacke-wie-hose</link>
				<description>Viele aktive Webworker nutzen beide Services. Aber warum eigentlich beide? Und welchen für was?</description>
				<pubDate>Wed, 27 Jan 2010 07:37:47 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>viele aktive Webworker sind ja sowohl auf Twitter als auch auf Facebook aktiv. Nebenbei natürlich auch noch auf Xing, Posterous, Friendfeed, Flickr und Formspring. Doch konzentrieren wir uns mal auf Facebook und Twitter, da diese beiden wohl von den meisten Leuten genutzt werden, und auch von vielen gleichzeitig.</p> <p>Damit wären wir beim Thema: gleichzeitig? Oder nebeneinander? Viele sind ja doch vorzugsweise an einem Ort zu Hause, etwa auf Twitter, und was man von ihnen auf Facebook liest, sind einfach ihre Tweets. Bei anderen ist es wiederum umgekeht: sie bewegen sich eigentlich vorzugsweise auf Facebook, und ihre Statusmeldungen wandern gleichzeitig in den Twitterstream.</p> <p>Doch ist das sinnvoll? Sind Facebook und Twitter nicht zwei grundsätzlich verschiedene Schuhe? Facebook eher für den persönlichen Talk, die persönliche Kontaktpflege, und Twitter eher als Newsticker und Linkmitteiler? Dennoch nutzen viele Leute Twitter auch für Persönliches (&quot;moin, Twitteria, bin gerade aus dem Bett gekrochen&quot;, &quot;der ICE nach HH hat immer noch ne halbe Std. Verspätung&quot;). Und auf Facebook buhlen auch viele News-Organe darum, in die Timelines der User aufgenommen zu werden. Ist alles also doch Jacke wie Hose, und Twitter ist eben eher für wortkarge Nur-Text-Freaks, während Facebook mehr Klickibunti ist?</p> <p>Welche Gedanken machen sich eigentlich die Leute, die beides nutzen? Und machen sie sich überhaupt welche? Ich selber nutze auch beides. Letztes Jahr war ich auf Twitter aktiver, momentan eher auf Facebook. In Twitter mag ich eigentlich nur News und Links, keine Bin-aufgestanden-Meldungen. In Facebook lasse ich mich eher mal auf Themen ein, die nichts unmittelbar mit meinen üblichen fachlichen Interessen haben. Außerdem chatte ich auf Facebook mitunter mal ein wenig (gell, Kirsten? *g*). Manche Leute scheinen aber auch Twitter als Quasi-Chat zu nutzen. Jacke wie Hose?</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-210242</guid>
				<title>Offene persönliche Daten - sozialer Wandel?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-210242/offene-persoenliche-daten-sozialer-wandel</link>
				<description>Der Datenschutz-Konflikt verschärft sich zusehends, aber anders, als manche gedacht hätten.</description>
				<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 17:05:29 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>wieder mal geht es um Facebook (aber längst nicht nur darum). FB-Gründer und -Chef Marc Zuckerberg hat ein Statement von sich gegeben, das für neuen Zündstoff sorgt in einer Debatte, die in den letzten Wochen und Monaten auffällig höher und höher kocht. Heise berichtet:</p> <ul> <li><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Fuer-den-Facebook-Chef-ist-Privatsphaere-nicht-mehr-zeitgemaess-900367.html">Für den Facebook-Chef ist Privatsphäre nicht mehr zeitgemäß</a></li> </ul> <p>In eine ähnliche Kerbe hat ja bereits vor einigen Wochen Google-CEO Eric Schmidt geschlagen. Es sind aber nicht nur große Datenkonzerne, die natürlich ein großes Interesse an vielen leicht zugänglichen Daten haben. Es mehren sich auch Stimmen von jenen zahlreichen Usern, die man bislang einfach für dumm und unaufgeklärt gehalten hat, weil sie keinen Hehl aus ihrer Privatsphäre im Netz machen.</p> <p>Netter Schlagabtausch (hier nur sinngemäß wiedergegeben) aus den Diskussionen zum obigen Heise-Artikel: &quot;selber schuld, wenn jemand einen Job nicht kriegt, weil seine Daten im Netz offen rumliegen.&quot; Antort: &quot;Er wird den Job künftig nicht bekommen, wenn seine Daten <strong>nicht</strong> offen im Netz rumliegen, weil das verdächtig ist&quot;.</p> <p>Da entsteht zweifellos ein Graben in den Anschauungen, der in dieser Form neu ist. Und in diesem Graben steht beispielsweise die Piratenpartei, die gerade noch letztes Jahr der Inbegriff für neue gesellschaftliche Kräfte war, mit ihren Datenschutzforderungen schon wieder auf der radikal-konservativen Seite.</p> <p>Verrückte Welt? Ganz normale Wirren in Zeiten gesellschaftlicher Normen-Umbrüche?<br /> Freue mich auf Statements!</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-209081</guid>
				<title>Gibt es ein Social Net jenseits der Social Networks?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-209081/gibt-es-ein-social-net-jenseits-der-social-networks</link>
				<description>Lose Gedanken zu einem Trübsal blasenden FAZ-Feuilleton-Artikel</description>
				<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 20:16:20 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>der FAZ-Artikel <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E79AF944A362840EFA2F82611380740ED~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Wem läuft die Netzavantgarde nach, Herr Lovink?</a> ist irgendwie verwirrend. Er beklagt vieles, was das Web 2.0 als neue Errungenschaften betrachtet, und kommt über weite Strecken einfach nur miesepetrig daher. Aber ganz so ist es dann doch nicht.</p> <p><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Geert_Lovink">Geert Lovink</a> ist kein Miesredner aus der Qualitätsjournalistenecke, auch wenn es in dem FAZ-Artikel Stellen gibt, die genau das vermuten lassen. Lovink kritisiert das Web 2.0 eher aus Sicht von jemandem, der über einen zeitlich größeren Horizont verfügt als jene, die erst seit zwei, drei Jahren zu den Netzgrößen zählen und von der Blog- und Echtzeitkultur hochgespült wurden. Man könnte sein Beklagen vom Niedergang von Chancen, die Mitte der 90er Jahre noch da waren, allerdings auch so interpretieren, dass da einer redet, der damals noch ernster genommen wurde als heute, und der deshalb natürlich dieses Damals besser findet.</p> <p>Aber vielleicht tut man Lovink auch Unrecht, wenn man ihm so etwas unterstellt. Vielleicht erfährt man ja mehr, wenn man sein Buch <a href="http://www.bpb.de/publikationen/HEK4GW,,0,Dark_Fiber.html">Dark Fiber</a> liest. Die Buch-Inhaltsangabe auf der verlinkten Seite der Bundeszentrale für politische Bildung liest sich allerdings wie ein &quot;hier erfährt der Leser, warum das Internet der Realität unserer bestehenden Sozial- und Machtstrukturen angepasst werden muss&quot;. Will Lovink nicht eigentlich das Gegenteil? Verwirrend, das alles, wie gesagt, wenn auch nicht uninteressant :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-207110</guid>
				<title>Die Couch ist tot, es lebe die Couch!</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-207110/die-couch-ist-tot-es-lebe-die-couch</link>
				<description>Das SELFHTML-Lounge-Forum wurde geschlossen</description>
				<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 21:54:52 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>eine zugegebenermaßen nicht sehr große, aber interessante Menge von Usern hat im Laufe der Jahre das <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/">Lounge-Forum von SELFHTML</a> bereichert. Damit ist nun Schluss. Die Forumsseite leitet weiter auf eine Geschlossen-Seite, in der die Schließung des Lounge-Forums mit den zeitraubenden Arbeiten an der 9er-Version der Doku begründet wird. Also dass die 9er-Version etwas schwieriger zu stemmen ist als vor Jahren angenommen, glaube ich gerne. Aber dass dies der Grund für die Schließung der Lounge sein soll, glaube ich nun eher weniger. Insider der jüngsten Zeit wissen sicherlich mehr über die tatsächlichen Gründe als ich. Unabhängig davon möchte ich diesen Thread einfach mal als Gelegenheit nutzen, um noch mal auf einige wirklich lesenswerte Diskussionen aus frühen Jahren zu verweisen, die in der Vergangenheit in eben jenem Lounge-Forum geführt wurden. Die Auswahl ist natürlich subjektiv und darf gerne ergänzt werden:</p> <ul> <li>Ja, so war das damals: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2001_2/t00072.htm">html-mails und Ihre Folgen...</a> (29.04.2001)</li> <li>Da hab ich mich mal richtig ausgetobt: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2002/3/t6/">Eine Zeit der geistigen Rezession?</a> (08.03.2002)</li> <li>Ups, wie aktuell: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2002/3/t10/">Basisdemokratie in Deutschland?</a> (14.03.2002)</li> <li>Ganz und gar nicht ideenlos: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2002/5/t37/">Ideenlosigkeit</a> (18.05.2002)</li> <li>Die Bio-Welle rollt an: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2002/6/t43/">Was geht eigentlich in diesem Land?</a> (06.06.2002)</li> <li>Prima Stakkato-Duett von Wodile und Molily: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2002/8/t83/">Die &quot;heutige Jugend&quot;</a> (29.08.2002)</li> <li>Ja, es war wohl der Inner Circle, der da verkehrte: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2003/7/">http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2003/7/t189/</a> (05.07.2003)</li> <li>Bio zum Buhmann geschlagen: <a href="http://community.de.selfhtml.org/foren/lounge/archiv/2004/3/t280/">Tim Berners Lee zum Ritter geschlagen</a> (18.03.2004)</li> </ul> <p>viiele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-204014</guid>
				<title>Einladung Onlinebefragung &quot;vernetztes WebTV&quot;</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-204014/einladung-onlinebefragung-vernetztes-webtv</link>
				<description>Konkret geht es um die Vernetzungsmöglichkeiten von Online-Videocontent durch Social Media</description>
				<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 17:29:51 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>slick99</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>416079</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Die Umfrage ist Teil meiner Diplomarbeit am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Technischen Universität Ilmenau im Fachgebiet Kommunikationswissenschaft. </p> <p>Durch Ihre Teilnahme unterstützen Sie mich sehr bei meiner Abschlussarbeit – jeder Teilnehmer erhöht die Qualität meiner Ergebnisse.   <br /> Die Umfrage wird circa 5-10 Minuten Ihrer Zeit beanspruchen.  </p> <p>Sie erreichen die Umfrage über folgenden Link <a href="http://unipark.de/uc/ik_tu_komwi/47e7/">http://unipark.de/uc/ik_tu_komwi/47e7/</a></p> <p>Vielen Dank bereits im Voraus und einen fröhlichen Advent!   </p> <p>Mit freundlichen Grüßen   <br /> Christoph Stark</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-203799</guid>
				<title>WikiBay - ob das wohl was wird?</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-203799/wikibay-ob-das-wohl-was-wird</link>
				<description>Eine weitere Alternative zu Wikipedia ist an den Start angetreten. Diesmal als Reaktion auf die Relevanzdiskussion.</description>
				<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 16:50:43 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
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						 <p>Hallo,</p> <p><a href="http://wikibay.org/Hauptseite">WikiBay</a> klingt zunächst wie eine neue Geschäftsidee, so wie &quot;Wiiki-basierte Online-Auktionen&quot;, wo man für jedes alte rostige Fahrrad eine Seite anlegen kann, auf dessen Diskussionsseite dann verhandelt werden kann. WikiBay tritt aber als Alternative zu Wikipedia an. Da gibt es ja mittlerweile einige &#8212; <a href="http://en.citizendium.org/">Citizendium</a> oder <a href="http://knol.google.com/k">Knol</a> etwa. Während die allerdings versuchen, Wikipedia dadurch zu flankieren, dass sie von vorneherein nur ausgewählte Autoren ran lassen, versteht sich WikiBay als &quot;Inkludistenlösung&quot;: keine Relevanzdiskussionen, keine vorschnellen Löschungen.</p> <p>Doch welche Chancen hat so ein Projekt heute überhaupt noch? Zumal jeder Artikel heftigst von blinkenden Werbebannern eingerahmt wird. Nicht gerade ein dezentes Finanzierungsmodell. Bei Wikipedia wurde der Artikel zu WikiBay jedenfalls erst mal gelöscht: &quot;keine Relevanz&quot; &#8230;</p> <p>Und bei euch?</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-203569</guid>
				<title>2012 - das Traurige ist nicht der Untergang</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-203569/2012-das-traurige-ist-nicht-der-untergang</link>
				<description>Das Traurige ist, dass alles bleibt wie es ist.</description>
				<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 18:29:41 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>vorgestern war ich seit langem mal wieder im Kino und hab 2012 gesehen. Mal abgesehen davon, dass ich irgendwie erwartet hatte, etwas mehr über die Prophezeihungen der Maya zu erfahren (so viel Bildungshunger war wohl zu viel verlangt), und abgesehen davon, dass es ein ganz normaler, mit schön spektakulären Bildern gefüllter Film ist. der ungefähr 200 Millionen Dollar gekostet hat und vom Kultfilm-erfahrenen Roland Emmerich (Stargate, Independance Day, Godzilla) gedreht wurde, finde ich, dass der Film sehr traurig ausgeht. Nicht, weil nur ein Fünfzehntausendstel der Menschheit darin überlebt, sondern weil die Mehrzahl dieser 400.000 Überlebenden so ziemlich das Schlimmste vom Schlimmsten sind, was man auf eine Arche hat mitnehmen können. Lauter &quot;Hauptsache-uns-Amis-gibts-noch&quot;-Typen und ansonsten nur einen Haufen Geldadel aus aller Welt. Wenigstens haben sie nach Noahs Vorbild dran gedacht, Giraffen, Elefanten usw. mit an Bord zu nehmen. Aber der Film macht nicht den Eindruck, als ob am Ende irgendeiner der Überlebenden irgendwas gelernt hat. Die Message lautet: wir bauen einfach alles wieder auf und machen alles wieder so wie es vorher war. Ist das nicht ein trauriges Ende? :-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-199370</guid>
				<title>Politik und Internetkompetenz</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-199370/politik-und-internetkompetenz</link>
				<description>Heise hat diese Diskussion losgetreten, nicht ich ... :-)</description>
				<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 20:04:18 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Umfrage-Zweifel-an-Internetkompetenz-der-Politiker-866402.html">Heise hat diese Diskussion losgetreten</a>, nicht ich. Aber ich kann mir nicht verkneifen, meine eigene Version davon loszutreten. Das verlangt schon der Name dieses Projekts, der davon ja irgendwie mit berührt ist.</p> <p>Wenn also die Rede davon ist, dass Politiker mehr Ahnung von Internet haben sollten, dann ist erst mal sehr unklar, was darunter eigentlich zu verstehen sein soll. Genügt es, dass sie wissen, welche Daten man in StudiVZ von sich preisgeben kann, oder sollten sie auch HTML5-Applikationen unter Einsatz von JQuery und Python programmieren können? Natürlich lässt sich das wie üblich so lösen, dass binnen 13½ Jahren verbindliche EU-Wissensnormen für Politiker auf Bundes-, Landes- und Kommunalebene erarbeitet werden, die in einem 5000-seitigem Paper münden, aus dem dann ein 500-seitiger Normenkatalog wird, für dessen Einhaltung europaweit ein Heer von 3.700 Beamten eingesetzt wird. Finanziert wie üblich von dem, was wir Junkies auf dem &quot;Markt&quot; erwirtschaften.</p> <p>Das Problem liegt aber tiefer. Angezweifelt wird die Internetkompetenz der Politiker, aber gemeint ist ihre Existenz. Jeder, der das Netz kennt und seine Entwicklungskurve ermessen kann, ahnt allmählich, dass das Netz die alte Welt vollständig auffressen wird, inklusive der heutigen Formen von Politik und Herrschaftsformen. Die Vernetzung wird einfach alles auffressen wie ein schwarzes Loch. Neue, netzgerechte Strukturen werden sich entwickeln, inklusive Willensbildung, inklusive Wahlen, inklusive Verfahrensweisen zum Entwickeln von Regeln für das gesellschaftliche Zusammenleben. Menschen, denen es an Kompetenz fehlt, sich in dieser Sphäre souverän zu bewegen und mitzuwirken, werden heutigen Analphabeten vergleichbar sein.</p> <p>Also noch mal etwas deutlicher:<br /> Ein Politiker, der meint, dass seine gegenwärtige Daseinsform auch in Zukunft eine Konstante jenseits des Internets bleiben wird, ist internetinkompetent.<br /> Ein internetkompetenter Politiker, also einer, der erkennt, wohin die Vernetzung der Menschen früher oder später führen wird, kann sich in seiner heute noch üblichen Daseinsform selber nur noch als Interims-Lösung betrachten (so in etwa wie sich das DDR-Regime in der Zeit nach dem Mauerfall und vor der Wiedervereinigung gefühlt haben muss).</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-198647</guid>
				<title>Die Webkompetenz-Welle</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-198647/die-webkompetenz-welle</link>
				<description>Ein Thread mit über 100 Postings gleich im Ausgangsposting!</description>
				<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 19:10:20 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>hier fürs Web zum Mitlesen (und vielleicht auch zum Weiterdiskutieren) die Webkompetenz-Welle aus Google Wave. Blöderweise nur lesbar für diejenigen, die es ohnehin auch in Wave lesen können. Da muss Google noch nachbessern. Wenn es auf Dauer nicht möglich ist, zumindest öffentliche Waves auch öffentlich im Web abzubilden, dann bleibt Wave ein Kosmos ohne die entscheidende Schnittstelle.</p> <p><iframe src="http://www.stefan-muenz.de/wave/" align="" frameborder="" height="500" scrolling="" width="100%" class="" style=""></iframe></p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-198125</guid>
				<title>Kriminalität im Dienste der Freiheit</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-198125/kriminalitaet-im-dienste-der-freiheit</link>
				<description>Antifa-Hacker hacken geschützte Daten eines Holocaust-Leugners und veröffentlichen sie.</description>
				<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 21:09:01 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo,</p> <p>wie die ZEIT berichtet, wurde das <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-11/hack-antifa-david-irving">Mail-Konto des Holocaust-Leugners Irving gehackt</a>. Die Hacker haben gefundene Mails, Dokumente und andere Daten nicht nur gelöscht, sondern sogar auf <a href="http://wikileaks.org/wiki/Controversial_holocaust_historian_David_Irving_emails,_Nov_2009">Wikileaks veröffentlicht</a>. Das ist zweifellos ein grober Verstoß gegen geltende Gesetze.</p> <p>Allerdings gilt Holocaust-Leugnung, wie sie Irving betreibt, ebenfalls als ungesetzlich und wird verfolgt. Haben die Hacker also im Sinne der deutschen Bundesbehörden gehandelt, wenn auch auf eigene Faust? Wohl kaum. Ihr Motiv ist Kampf gegen den ewig-gestrigen Nazi-Schleim: &quot;Wir werden euch auf den Straßen und im Netz bekämpfen, bis ihr auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet seid&quot; &#8212; so haben sie die Tatsache gerechtfertigt, dass sie sogar Namen und Adressen von Leuten veröffentlicht haben, die Plätze für Buch-Lesungen von Irving gebucht haben, oder die ihm Geld gespendet haben.</p> <p>Endlösung für Nazis? Ohne Rücksicht auf Kollateralschäden? Eine ziemlich heftige Episode der Reihe &quot;Ethik und Netz&quot;. Und was denkt ihr darüber?</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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