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		<title>Per page discussions (new posts)</title>
		<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/c-84168/per-page-discussions</link>
		<description>Posts in the forum category &quot;Per page discussions&quot; - This category groups discussions related to particular pages within this site.</description>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-651361</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-651361</link>
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				<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 22:14:45 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>ClaudiaBerlin</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>332399</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Wow, tolle Diskussion - den Artikel bei SPON hab' ich auch grade gelesen - beeindruckend!</p> <p><strong>"Google will die Weltherrschaft"</strong> heißt es da. Ehrlich gesagt wär mir eine Google-Weltherrschaft lieber als die anderer Kandidaten - etwa die der USA, China oder gar IRAN….</p> <p>Was in dieser Diskussion hier als das "zu Fürchtende" anklingt, passt zu einem Satz im SPON-Artikel:</p> <p><em>"Alles in guter Absicht, versteht sich - all das soll ja nur dazu dienen, Ihnen noch passgenauer Werbung zu servieren. Außer, eine Regierungsbehörde mit berechtigtem Interesse fragt nach."</em></p> <p>Es ist also letztlich immer die Gewalt, die von STAATEN ausgeht, die wir fürchten. Denn Private können uns mit Hilfe der Daten ja immer nur etwas zu verkaufen versuchen oder den Verkauf an uns verweigern. Staaten können uns verdächtigen, uns aussperren, einsperren, manche sogar foltern und töten.</p> <p>Wichtiger als Google-Bashing wäre also das politische Engagement, dass den Staaten Grenzen setzt - das ist nur halt viel mühsamer und komplizierter und hat seit dem 11.9. einen großen Rückschlag erlitten. Ich würde es nicht ungern sehen, wenn es Google gelänge, sich von Staaten unabhängig zu machen, insbesondere von den USA. Es wurde mal kolportiert, Google installiere bereits Datencenter auf Containerschiffen und/oder künstlichen Inseln und wolle sich perspektivisch staatenlos machen - war aber wohl eine Übertreibung/ein Scherz - leider! :-)</p> <p>In einem Artikel zur Finanzkrise hab ich mal darüber spekuliert, wer denn schnell helfen könnte, wenn das Geldsystem tatsächlich zusammen bräche - und kam auf Google. Eine verrückte Idee, ja, aber immerhin wäre auf der da vorhandenen Infrastruktur vielleicht schnell eine provisorische Verrechnungseinheit (<a href="http://www.claudia-klinger.de/digidiary/2009/02/26/finanzkrise-wann-kommt-der-google/">den "Google</a>") zu entwickeln, um wieder einen Warenfluss zu gewährleisten.</p> <p>Manchmal glaube ich fast, die technische Informations- und Kommunikationsstruktur, die da heran wächst, ist bereits für eine Welt der Zukunft gedacht: eine ohne staatliche Mächte, wie wir sie heute kennen. Eine Bürgergesellschaft, die sich weltweit über die zu regelnden Dinge verständigt - und tatsächlich nicht mehr so viel Privatsphäre braucht wie die alte Welt der Obrigkeitsstaaten.</p> <p>Utopisch - ich weiß. Aber uns mangelt das Utopische heute ein wenig, finde ich!</p> <p>VERFÜHRT durch Stefans Artikel hab' ich übrigens eben Google Chrome eine zweite Chance gegeben - und bin ja hin und weg! Ist ja gefühlt bestimmt zehnmal schneller als Firefox. Die Suche scheint gar keine Zeit mehr zu brauchen, Webseiten aufrufen ist ebenfalls blitzgeschwind… wow!</p> <p>Ich denke, ich werde einerseits auf dem Firefox die seit ein paar Tagen laufende <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html">Personalisierung abschalten</a> - mich aber andrerseits per Chrome der Datenkrake in die zärtlichen Arme werfen.. so hab ich dann auch einen Vergleich!</p> <p>Wie man zu den Spuren steht, die man im Netz hinterlässt, ist m.E. sehr stark abhängig von der eigenen Lebensweise und von dem, was man noch so vor hat im Leben. Davon hängt ab, was man fürchtet und welchen Selbstschutz man also meint, betreiben zu müssen. Auf jeden Fall verteidigenswert ist die informatorische Selbstbestimmung - und da ist z.B. Google sehr freundlich, denn man kann ja <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html">alles abschalten</a>, was Google so sammelt.</p> <p>Es sind ANDERE Mächte, die die <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2009-12/filesharing-demokratie-gaycken">totale Überwachung</a> wollen - und zwar nur, um ihre versinkenden Geschäftsmodelle zu retten, was noch nicht einmal klappen würde, wenn sie Erfolg hätten!</p> 
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				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-651289</link>
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				<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 21:04:56 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Hans,</p> <p>ja, den Artikel auf SPON habe ich gelesen. Wo ich dem SPIEGEL Recht geben muss, ist, dass Google zur Zeit ein derartiges Tempo vorlegt, dass es den Menschen damit nichts Gutes tut und genau diese Art von Angst, um die es hier geht, in problematische Höhen treibt.</p> <p>Dass meine Position aber extrem gewagt ist, möchte ich so nicht stehen lassen. Ich sage nur, was viele bereits denken, aber was nur noch nicht Medien-Mainstream ist und deshalb noch so laut zu vernehmen ist. Ja, wir sind auf dem Weg in eine "gläserne" Gesellschaft, das ist ein irreversibler Prozess. Aber nicht nur die Bürger werden gläsern, sondern auch die Staaten, Regierungen und mächtige Unternehmen. Eine neue Pattsituation.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<title>Verhältnis zu Google: </title>
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				<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 20:49:09 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>ClaudiaBerlin</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>332399</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Es ist gerade das Tolle an Twitter, dass es recht wenig "von hause aus" bietet - und binnen kürzester Zeit jede Menge Aps vielerlei zusätzliche Möglichkeiten zur Verfügung stellen. So bleibt Twitter selber relativ EINFACH und ist somit für viele leicht benutzbar.</p> 
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				<title>Verhältnis zu Google: </title>
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				<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 17:22:09 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Hans Maier</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Moin nochmal,</p> <p>Du solltest vielleicht mal den passenden Artikel in <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665813,00.html">Spiegel online</a> lesen.</p> <p>Das Anschubsen der Diskussion finde ich gut (sonst hätte ich mich hier auch nicht zu Wort gemeldet). Aber Deine Position ist schon gewagt für jemanden, der sich kompetent im Netz bewegt. Leider ist es eine normale Position für alle die, die keine Ahnung haben und blind alles ins Netz stellen.</p> <p>Grüße,<br /> Hans (oder so)</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-651120</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
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				<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 17:09:01 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>… ist ja auch meine Rede! Wir erleben den Durchbruch eines neuen Zeitalters, in dem Daten eine andere Bedeutung haben werden als früher. Und niemand erschaudert so schön wie die Teutonen ;-)</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-651114</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
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				<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 17:04:39 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Alex</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>…und hier geht's gleich weiter: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665813,00.html">Google will die Weltherrschaft</a></p> 
				 	]]>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650434</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: Re: Standardfehler</title>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 19:31:28 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Hans,</p> <blockquote> <p>Vielleicht haben wir zuviel Angst. Ich würde es allerdings lieber gesunden Respekt nennen wollen.</p> </blockquote> <p>OK, dann belassen wir es mal dabei, dass du es gesunden Respekt nennen möchtest, und ich eher "leicht pathologischen" Respekt ;-)<br /> Mir ist durchaus klar, dass ich mit meinen Positionen diesbezüglich Widerspruch auslöse. Trotzdem halte ich da gerne mal die Backe hin, denn ich halte diese Diskussion, vor allem hier in Deutschland, für sehr wichtig. Warum, das wird vielleicht (oder besser: hoffentlich nicht) irgendwann deutlicher werden.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650343</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: Re: Standardfehler</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650343</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 17:43:31 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Hans Maier</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <blockquote> <p>Nur: bei Google-Anwendungen hängen keine Spähkameras herum. Ich fühle mich dort genausowenig beobachtet, als wenn ich auf Desktop-Level arbeite.</p> </blockquote> <p>Leider falsch. Nur werden/sind die bei Google gesammelten Daten noch nicht veröffentlicht. Ich wette, dass das passiert; weiß nur nicht, wann und in welchem Umfang.</p> <blockquote> <p>Weit hergeholt? Klar ist das weit her geholt. Aber nur ein kleines Stückchen weiter als dein Beispiel, nicht viel weiter.</p> </blockquote> <p>Nein, das ist nicht weiter als mein Beispiel. Ersetze "Autist" mit "Google" und Du hast es. Du meinst, es könnte vielleicht einen Autisten geben, der sich an alles erinnert. Ich sage, es gibt bereits ein Google, welches sich an alles erinnert.</p> <blockquote> <p>Was ich sagen will, ist: am Ende ist es immer nur die Angst davor, was theoretisch passieren könnte.</p> </blockquote> <p>Zustimmung. Vielleicht haben wir zuviel Angst. Ich würde es allerdings lieber gesunden Respekt nennen wollen. Ich überlege mir heute, welche Daten von mir ich morgen im Netz sehen möchte. Und möchte das gerne weiterhin selbst bestimmen. Im letzten Punkt sehe ich leider große Probleme.</p> <p>Grüße, Hans (oder so)</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650309</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650309</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 16:57:42 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Alex</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <blockquote> <p>Just heute hat Google übrigens schon wieder was getan, das neue Diskussionen auslösen könnte: <a href="http://googleblog.blogspot.com/2009/12/personalized-search-for-everyone.html">Ausdehnung der personalisierten Suche auch auch nicht angemeldete User</a>.</p> </blockquote> <p>Heute bereits bei Spiegel-Online angekommen: <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,665613,00.html">Wie Sie sich vor Google verstecken</a></p> 
				 	]]>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650190</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: Re: Standardfehler</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650190</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 14:50:41 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>toscho</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>332934</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <blockquote> <p>am Ende ist es immer nur die Angst davor, was theoretisch passieren <strong>könnte</strong>.</p> </blockquote> <p>Manchmal wird das ganz konkret, wie im Fall der Frau, deren Amazon-Kundendaten »<a href="http://www.intern.de/news/4874.html">interpretiert</a>« wurden. Vermeintlich harmlose Daten haben ihr ein Paar Handschellen eingebracht. Wer hätte das vorhergesehen?</p> <p>Ganz ähnliche Daten können irgendwann dazu führen, daß du oder deine Kinder eine bestimmte Versicherung nicht oder nur verteuert bekommen, oder daß eine Arbeitsstelle oder ein wichtiger Auftrag an jemand anderen vergeben werden.</p> <p>Ich habe mal vor Jahren das Webinterface bei Google-Mail benutzt, um einer Freundin eine E-Mail zu schreiben. Sie ist Rechtsanwältin, doch das ging weder aus dem Text noch aus der E-Mail-Adresse hervor. Neben der Mail tauchte aber Anwaltswerbung auf.<br /> Das finde ich unheimlich. Hier wurden offenbar sehr entfernte Daten zusammengeführt. Das kann jeder machen, der das recht und/oder die technische Möglichkeit dazu hat. Über das Ergebnis wissen wir nichts.</p> <p>Wir können das Zusammenführen nur so schwer wie möglich machen, und der erste Schritt dahin besteht in weiten Streuung. Wie es der <em>Datensammler</em> meint, spielt gar keine Rolle. Der <em>Interpret</em> muß uns Sorgen machen.</p> 
				 	]]>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650155</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650155</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 13:39:48 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Alex</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Naja, lieber ein bisschen "German Angst" als bedenkenlos alles zu fressen, was einem vorgesetzt wird.</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650142</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: Re: Standardfehler</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650142</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 12:55:05 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Hans,</p> <p>in dem Artikel hatte ich eigentlich bewusst versucht, das Ich-hab-doch-nichts-zu-Verbergen-Argument zu vermeiden. Aber offenbar hat es sich wohl implizit mit eingeschlichen ;-)</p> <blockquote> <p>Aber jeder von uns hat etwas zu verbergen, nämlich seine Privatspäre</p> </blockquote> <p>Ja, auch ich habe eine Privatsphäre. Psychologisch zumindest. Besseren Wissens betrachte ich das "Private" aber eher im puren lateinischen Wortsinn: nämlich als "das Geraubte", also alles, was ich einfach zu meinen 100 Billionen Atomen erklärt habe, obwohl die Atome im Universum kein Mein und Dein kennen.</p> <blockquote> <p>1. Wenn überall Kameras und Mikrofone hängen, überlegt man sich genauer, was man sagt. Und sagt manches nicht mehr. Ist das gut?</p> </blockquote> <p>Zweifellos. Nur: bei Google-Anwendungen hängen keine Spähkameras herum. Ich fühle mich dort genausowenig beobachtet, als wenn ich auf Desktop-Level arbeite.</p> <blockquote> <p>2. Stell Dir vor, Du hättest 1999 in Hamburg-Harburg studiert und mit einem Menschen namens Mohammed Atta mal in der Mensa gegessen (wo ihr beide kurz nacheinander mit einer Karte bezahlt habt, deren Kontobewegungen aufgezeichnet werden). Weil er Dir was vom Koran erzählt hat, hast Du Dir den Koran in der Bibliothek ausgeliehen. Die hat vielleicht sämtliche Ausleihvorgänge aufgezeichnet. Leider werden aber oft mehrere nichts sagende Indizien gerne zu einem Beweis gemacht. Bock auf Guantanamo Bay?</p> </blockquote> <p>Klingt wirklich übel, und darauf hätte ich sicher keinen Bock. Das Gleiche hätte mir aber auch passieren können, wenn es keinerlei elektronische Nachbardaten gegeben hätte, aber stattdessen irgendeinen Autisten, der immer an der gleichen Stelle in der Mensa hockte und sich noch nach Jahren genau daran erinnern kann, wer mit wem an welchem Tag gegessen und gequatscht hat. Wenn der gleiche Typ dann auch noch zufällig gesehen hätte, wie ich einen Tag später ein Koran-Exemplar aus der Unibibliothek in der Tasche hatte, hätte er all diese Beobachtungen ebenfalls den Ermittlern erzählen können. Weit hergeholt? Klar ist das weit her geholt. Aber nur ein kleines Stückchen weiter als dein Beispiel, nicht viel weiter.</p> <p>Was ich sagen will, ist: am Ende ist es immer nur die Angst davor, was theoretisch passieren <strong>könnte</strong>. In dieser 0,000irgendwas-Ausprägung auch als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/German_Angst">German Angst</a> bekannt.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
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				</content:encoded>							</item>
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650106</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: Standardfehler</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650106</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 11:56:32 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Hans Maier</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Moin,</p> <p>meiner Ansicht nach machst Du einen Standardfehler, den viele Leute machen, wenn sie von Überwachung (aka Datensammlung) hören: "Ich hab' doch nix zu verbergen!"</p> <p>Aber jeder von uns hat etwas zu verbergen, nämlich seine Privatspäre. Nur zwei Beispiele dafür:<br /> 1. Wenn überall Kameras und Mikrofone hängen, überlegt man sich genauer, was man sagt. Und sagt manches nicht mehr. Ist das gut?<br /> 2. Stell Dir vor, Du hättest 1999 in Hamburg-Harburg studiert und mit einem Menschen namens Mohammed Atta mal in der Mensa gegessen (wo ihr beide kurz nacheinander mit einer Karte bezahlt habt, deren Kontobewegungen aufgezeichnet werden). Weil er Dir was vom Koran erzählt hat, hast Du Dir den Koran in der Bibliothek ausgeliehen. Die hat vielleicht sämtliche Ausleihvorgänge aufgezeichnet. Leider werden aber oft mehrere nichts sagende Indizien gerne zu einem Beweis gemacht. Bock auf Guantanamo Bay?</p> <p>Ah, Du sagst "Google ist nicht böse". Das mag sein und nach heutigem Wissen stimme ich Dir zu. Aber gesammelte Daten (die durch ihre Vielfalt erst wertvoll werden) sind nie und nirgends sicher. Menschen machen nun mal Fehler, auch die Google-Nerds - wenn nicht heute, dann morgen.</p> <p>Klar, ich nutze auch Google, weil das Zeug gut ist. Aber nur sehr selektiv und eigentlich ziemlich ungern. Lieber sähe ich diese Services in der Hand von mehreren unabhängigen Unternehmen in verschiedenen Ländern.</p> <p>Grüße,<br /> Hans (nicht wirklich)</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-650024</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-650024</link>
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				<pubDate>Mon, 07 Dec 2009 08:43:03 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Marc</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Die jüngsten Datenskandale (SchülerVZ u.v.m.) zeigen ja, dass Nutzerdaten nicht unbedingt nur an die Vertreter von Recht und Ordnung gelangen können.</p> <p>Ein Unternehmen, das meinen Postkasten, sei es virtuell oder real, mit Werbung füllt, finde ich schon sehr unangenehm. Je nach Menge und Auswertung der Daten kann es ja nach durchaus plausiblen Angeboten aussehen. Die ich aber doch halt gerne selber einholen will.<br /> Ein materieller Schaden entsteht sicherlich kaum. Oder kaum sichtbar, wenn der Zeitaufwand zur Durchsicht von Spam und/oder Werbeprospekten stärker steigt.</p> <p>Anders sieht es natürlich aus, wenn Kriminelle an meine Daten kämen. Bestellungen auf meinen Namen samt Lieferung an Mittelsleute, Packstationen o.ä.<br /> Wenn meine Daten, Fotos, E-Mails durch einen Fehler, Hack o.ä. für alle öffentlich wären, freute mich das auch nicht. Meine Surfgewohnheiten online? Die Zeit, die ich im Internet verbringe? Vielleicht sogar während der Arbeitszeit – ein sicherlich interessanter Fund für den Arbeitgeber …</p> <p>Viele Grüße<br /> Marc</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-649621</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-649621</link>
				<description></description>
				<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 20:55:35 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Alex</wikidot:authorName>								<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Aha, das geht also von Haus aus gar nicht. Twitter-Client, hm… ob ich mir das noch antun soll? Jedenfalls danke für die Info!</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-649560</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-649560</link>
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				<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 19:31:25 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Alex,</p> <blockquote> <p>Wie funktioniert das mit dem "@Benutzer"?</p> </blockquote> <p>Wenn du einem Benutzer auf einen seiner Tweets direkt antworten willst, steht beim Tweet die Reply-Funktion zur Verfügung. Wie du die erreichst, hängt vom verwendeten Twitter-Client ab. Um zusammengehörige Tweets als Thread zu sehen, musst du einen Twitter-Client verwenden, der das unterstützt. Der Standard-Webclient von Twitter bildet das nicht ab. Ich bin irgendwie bei <a href="http://www.itweet.net/web/">ITweet</a> hängen geblieben, einem relativ unbekannten Twitter-Webclient. Ist nicht sehr spektakulär und vielleicht auch optisch nicht ganz Mac-edel-like, aber recht zuverlässig und genau um die Funktionen erweitert, die ich am normalen Webclient vermisse. Dazu gehört auch die Abbildung von reply-to's.</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-649459</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-649459</link>
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				<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 16:28:04 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>StefanM</wikidot:authorName>				<wikidot:authorUserId>27448</wikidot:authorUserId>				<content:encoded>
					<![CDATA[
						 <p>Hallo Marc,</p> <blockquote> <p>Dass die Daten für kontextbezogene, personalisierte Werbung benutzt wird, stört mich (dank Adblock und angewöhnter Werbeblindheit) nicht. Was aber passiert, wenn die Daten in unbefugte Hände gelangen?</p> </blockquote> <p>Jetzt bin ich mal wieder ganz naiv und frage: in wessen Hände? Ob Ermittlungsbehörden, sollten sie mich wegen irgendwas verdächtigen, meine lokalen Festplatten konfiszieren oder meine virtuelle Google-Partition, würde irgendwie keinen großen Unterschied machen, finde ich — es wäre so oder so eine Verletzung persönlicher Integrität im Namen von Law and Order. Und sonst? In die Hände von anderen Unternehmen? Inwiefern können diese anderen Unternehmen mir konkret damit schaden? Außer dass sie mich wieder auf personalisierte Weise anbaggern könnten? Wie gesagt, ich begebe mich mal ganz bewusst aufs Parkett der Naivität, um einfach noch mal explizit die Aufzählung der schrecklichen Dinge rauszukitzeln, die mir mit meinem Google-Konto widerfahren könnten …</p> <p>viele Grüße<br /> Stefan Münz</p> 
				 	]]>
				</content:encoded>							</item>
					<item>
				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-649448</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: Google</title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-649448</link>
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				<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 16:08:05 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Gretus</wikidot:authorName>								<content:encoded>
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						 <p>Hallo,</p> <p>guter Beitrag, fast die Gründe für die meiner Meinung nach ebenfalls größtenteils überzogene Kritik an Google sehr gut zusammen. Um die Unmengen an Daten im Internet zu sichern, wird man um einen Monopolisten wie Google nicht herum kommen.</p> <p>Grüße</p> <p>Gretus</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-649393</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-649393</link>
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				<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 13:50:20 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Alex</wikidot:authorName>								<content:encoded>
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						 <p>Nachtrag (sorry, jetzt wird's etwas offtopic):<br /> Mag sein, dass ich für dieses ganze Web-2.0-Zeug einfach zu blöd bin und es mich deshalb so kalt läßt.</p> <p>Das hier …</p> <blockquote> <p>Anlass dieses Beitrags ist ein @Webkompetenz-Tweet, der mich über Twitter erreichte. Opferwurst fragte, ob ich nicht etwas unkritisch gegenüber Google sei.</p> </blockquote> <p>… habe ich gerade zum Anlass genommen, mir mal wieder Twitter anzuschauen. Wie funktioniert das mit dem "@Benutzer"? Wie kann ich die Postings (oder wie auch immer das bei Twitter heißt) zusammenführen, die zusammengehören? Also dass ich nicht auf @Benutzer klicken muss und in der Liste nach dem vorausgegangenen Eintrag suchen muss.</p> 
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				<guid>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122#post-649334</guid>
				<title>Verhältnis zu Google: </title>
				<link>http://webkompetenz.wikidot.com/forum/t-202122/verhaeltnis-zu-google#post-649334</link>
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				<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 12:17:57 +0000</pubDate>
				<wikidot:authorName>Alex</wikidot:authorName>								<content:encoded>
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						 <p>Ich glaube auch nicht, dass Google böse ist. Die ganzen Web-Anwendungen sind interessante Demonstrationen, was so alles machbar ist. Ich würde sie allerdings nie für "wichtige" Dinge benutzen (das betrifft nicht nur Google). Ich kenne sogar Leute, die haben einen separaten PC ohne Internetverbindung für ihre "wichtigen" Dokumente. Aber das ist wohl eine Frage der "Generation". Ich käme auch nicht auf die Idee, mich bei Facebook &amp; Co. anzumelden und dort persöliche Dinge über mich reinzusetllen. Bei der heutigen Schüler-Generation ist das absolut selbstverständlich und aller Tratsch und Klatsch wird halt im Internet ausgetauscht. Einerseits ist da wohl kein so großes Bewusstsein mehr für Privatsphäre und Datenschutz, andererseits scheint es einfach nicht mehr so wichtig zu sein.<br /> Mich persönlich stört das aber nicht weiter, es muss ja niemand solche Dienste nutzen. Problematisch könnte höchstens sein, wenn unbedarfte Benutzer mit guten und kostenlosen Diensten "verführt" werden, ohne wirklich zu wissen, was die Gegenleistung dafür ist. Geschenkt bekommt nichts, das darf man halt nicht vergessen.</p> 
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