Mit Rivva nur die echten News der Blogosphäre

06.03.2007

Für die Informationsversorgung im Reich der Weblogs bzw. ihrer RSS- und Atom-Feeds ist charakteristisch, dass sie weitgehend chaotisch und persönlich stattfindet. Genau das macht ja auch eigentlich den Charme aus: kein Zentralorgan mehr, das bestimmt, welche Nachricht eine Nachricht ist und welche nicht. Geschrieben wird, was für wichtig gehalten wird, und gelesen ebenfalls.

Nur hin und wieder sehnt man sich dann doch nach einer gewissen Übersicht und Vorauswahl. Denn vor allem das viele nichtssagende Kopieren, Syndizieren und Zitieren anderweitig aufgeschnappter News breitet sich wie eine Seuche aus. Authentische News, die aus eigenen Texten mit mehr als einem Halbsatz Länge bestehen, schwimmen in einem riesigen Strom mit lauter Blog-Einträgen, die nichts anderes als eines von Millionen YouTube-Videos präsentieren, oder nichts anderes enthalten als „gerade eben gelesen: [link]“, oder reine Trackbacking-Meldungen. Doch wer soll die Spreu vom Weizen trennen?

Ein Service namens Rivva versucht dies. Was dort bislang zu sehen ist, ist jedoch noch im Entwicklungsstadium. Frank Westphal, selbsterklärter Extrem-Programmierer, Ruby-on-Rails-Freelancer und Web-2.0-Technologist, entwickelt die Plattform. Rivva arbeitet mit einem Spider, also so wie Suchmaschinen. Der Spider klappert die deutschsprachige Blog-Landschaft ab und versucht dabei, wirklich authentische und lesenswerte News zu herauszufiltern. Durch die Vernetzung der Blogs untereinander lernt der Rivva-Spider auch leicht neue Blogs kennen.

<p>In seinem eigenen Blog drückt Westphal seine Freude über den ersten Rivva-Entwicklungswurf jedenfalls ganz im Stil der guten alten Pointer Sisters aus: I'm so excited … and I just can't hide it!</p>


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