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Aus dem Blog

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Jetzt wir! (Us Now!)
Heute mal ein Dokufilm über uns, die Schwarmintelligenzler im Netz. Ein Film, der uns Mut macht. Denn in dem Film geht es darum, wie das Prinzip der Selbstorganisation, das in Wikipedia und anderswo funktioniert, auch auf die Politik übertragbar ist. Ein Film, der darüber handelt, wie Politik in demokratischen Staaten aussehen könnte, wenn die Zeit der Generation abgelaufen sein wird, die nur die Pfründe der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sichern will. (…)
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Die Statusphäre - Thronfolgerin der Blogosphäre?
Vor etwas über zwei Jahren, als die Idee zu "Webkompetenz" entstand, gab es das Web 2.0 auch schon. Trotzdem habe ich stark den Eindruck, als ob sich auch in diesen zwei Jahren schon wieder unglaublich viel verändert hat. Drehte sich damals noch alles ums Bloggen, so sind es heute Twitter und die neueren Social Networks, über die am meisten geredet wird. Neulich bin ich dafür auf den treffsicheren und zum Ausdruck "Blogosphäre" prima passenden Ausdruck "Statusphäre" gestoßen. Der Ausdruck selbst ist zumindest im Englischen wohl schon älter und bezeichnet dort laut Urban Dictionary die Welt der Schönen und Reichen rund um Hollywood. Mittlerweile wird er aber auch dort immer häufiger im Zusammenhang mit neueren Micro-News-Webanwendungen verwendet. (…)
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Web 2.0 als Nachfolger des barrierefreien Internets?
Andere Blickwinkel sind ja zuweilen wichtig, um etwas besser zu verstehen. Und an jedem Blickwinkel ist immer auch was Wahres dran. Wohlan denn: Unter dem Titel Strukturbereinigung im Web 2.0 lässt der Gedankenblitzer aus der Schweiz ein paar Streiflichter wandern. Dabei hebt er mit einem Gedanken an, der erst mal im Kopf kleben bleibt: (…)
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Im Internet darf kein Raum für antiquiertes Recht sein
„Das Internet darf kein rechtsfreier Raum sein.“ Kaum eine Phrase wurde in letzter Zeit so häufig von alten Männern mit Kugelschreibern und Internetausdruckern gedroschen wie diese. Und keine zeigt so sehr wie diese, wie wenig Ahnung diese Politikergeneration vom Netz hat. Kein Wunder, dass diese eintönige und ignorante Phrase längst eine ganze Sammlung von Karikaturen wie „Der Mischwald darf kein spechtfreier Raum sein“ hervorgebracht hat. (…)
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Geschichte einer Dreijährigen: Twitter
Menschen kommen in diesem Alter in den Kindergarten, haben so wunderbare Wörter drauf wie Fukkelon für Luftballon, und kommen an alles dran, wo sie eigentlich nicht dran kommen sollen. Extrem erfolgreiche Webanwendungen wie Twitter müssen in diesem Alter jedoch deutlich ausgereifter sein. Zum Beispiel muss in ihrem Bauplan berücksichtigt sein, dass schon nach drei Jahren die Anzahl der Tweets die Grenze für 32 Bit breite signed-Integer-Werte erreicht: 2.147.483.647 Tweets wurden am 12. Juni dieses Jahres, also vor gut zwei Wochen, erreicht. Das sind bei drei Jahren Laufzeit etwa 22 Tweets pro Sekunde. (…)
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Google Chrome für schnelle Urbayern
Obgleich er vermutlich der schnellste Browser unter der Sonne ist, entsprechen die aktuellen Marktanteile von Google Chrome, die wohl irgendwo zwischen 1,8 und 5,5% liegen, sicher nicht den Vorstellungen von Google. Wie Alles2Null-Blogger Uwe Ramminger berichtet, hat Google nun eine weitere Werbevideo-Kampagne gestartet und dazu einen eigenen YouTube-Kanal namens „Die Chrome Surfer“ eingerichtet. (…)
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Opera Unite - aus Clients werden Server
Das Web verändert sich weiterhin rapide. Und der Trend zum User, der selbst aktiv wird, ist weiter ungebrochen. Die Arten und Orte dieser User-Aktivitäten befinden sich jedoch im Umbruch. Zwar tragen auch heute noch viele Anwender Inhalte in Wikis, Foren, Blog-Kommentaren usw. bei. Auch gebloggt wird weiterhin, und Services wie Twitter oder Facebook boomen. Doch der Wunschtrend entwickelt sich offenbar weiter in Richtung Peer-to-Peer-Funktionalität. Bevor Google Wave in dieser Hinsicht neue Maßstäbe setzen will, tritt die norwegische Browser-Schmiede Opera mit einem frischen, neuen Konzept an: Opera Unite. (…)
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Der erste Internet-Krieg
Den Ersten Weltkrieg kennen wir, und den Zweiten. Und jetzt soll wieder Krieg sein? Anzeichen dafür gibt es. Es genügt, auf news.google.com oder blogsearch.google.com oder bei Twitter nach Ausdrücken wie Internetsperren, Paintball oder Zensursula zu suchen. In letzter Zeit nehmen die Versuche von politischer Seite, das Internet zu reglementieren, auffällig und massiv zu. Diese Verdichtung von netzbedrohlichen Maßnahmen haben innerhalb des Netzes mittlerweile zu einem Sturm der Empörung geführt und zu Mobilisierungen aller Art (Online-Petition, öffentliche Briefe an Politiker, Stellungnahmen namhafter Organisationen gegen die politischen Maßnahmen). Das wiederum hat die herrschende Schicht mittlerweile dazu bewegt, ihrerseits zur Unterstützung ihrer Vorhaben aufzurufen, und seltsame Interessenskoalitionen von Lobbyisten helfen dabei. (…)
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Flexible Layouts und Seiten-Zoom
Immer mehr neuere Browser-Versionen bieten einen Ganzseiten-Zoom an. Konnte der Anwender früher nur die Schriftgrößenanzeige verändern, so kann er heute in vielen Browsern die gesamte Webseite zoomen, mitsamt allen Grafiken und sogar mitsamt eingebetteten Multimedia-Elementen. Auch Layoutspalten werden beim Zoomen dynamisch mit verändert. Dieses schicke Feature hat unter Webdesignern eine neue Diskussion ausgelöst. (…)
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134.014 - eine eigentümliche Schar
Letzte Nacht lief die Zeichnungsfrist der Petition gegen Internetsperren aus. Am Ende zeichnete eine Stadt der Größe von Würzburg gegen das Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen. 134.014 Mitzeichner kamen in etwa 6 Wochen Zeichnungsfrist zusammen. Zeitgleich meldete sich wieder mal einer aus der Fraktion der muffigen Talare zu Wort. Sorry für diese vielleicht ungerechte Assoziation, aber was der Typ, ein Politikprofessor an der Humboldt-Universität Berlin, da loslässt, ist unterste Schublade: (…)
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Sozialsemantik oder Cloud-Computing?
Man macht sich halt so seine Gedanken, wenn man mal einen Moment Zeit hat, den Laptop auf dem Schoß und ein gutes Glas Rotwein neben sich, wie das bei alten Männern der Neuzeit so üblich ist. Man liest seinen Feedreader, informiert sich über die Web-2.0-Konferenz re:publica'09, spielt ein wenig mit einer gepriesenen Online-Grafik-Anwendung herum, und im Kopf buhlen Schlagwörter wie Semantisches Web, Social Media und Cloud Computing um Beachtung. Es gibt durchaus unterschiedliche Richtungen, in die sich das Web weiterentwickeln könnte. Denn dass es sich weiterentwickelt, steht außer Frage. Schon in wenigen Jahren wird man über Microblogging und Website-Wigdets mit der gleichen Überheblichkeit lächeln, mit der man das heute über altbackene Homepage-Bastler tut, oder über Blogger, die immer noch eine Tagcloud auf ihrer Site haben. (…)
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Die Tänzerin dreht sich noch
Eine der beliebtesten Seiten im früheren Webkompetenz-Wiki war seltsamerweise eine mit dem Titel „Die Tänzerin“. Es handelte sich um eine GIF-Animation, die ein tanzende Frau zeigt. Die Drehbewegung ist so geartet, dass manche Menschen eine Drehung nach rechts wahrnehmen, andere dagegen nach links. Bei wieder anderen wechselt die Drehrichtung, entweder spontan oder bewusst steuerbar. Manche nehmen sogar einen Stillstand wahr. (…)
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Aus dem Forum

StefanM am 1246653575|%d.%m.%Y um %H:%M
Voll breit: Voll breit
Hallo, vor einigen Tagen hatten wir einen Stromausfall. Als der Strom wieder anging, zerstörte eine Spannungsspitze das 240-auf-12-Volt-Umschalt-Teil eines meiner häuslichen Computer-Bildschirme. Mit dem kaputten Ding zog ich dann zum MediaMarkt und fragte nach Ersatz: "Hamwernich und Müssensebeimherstellernachbestellen". Das hätte mich in etwa zwei Wochen Wartezeit und halb so viel gekostet wie ein neuer Monitor, und die sind ja viel, viel besser als die schon etwas betagteren (…)


StefanM am 1246649983|%d.%m.%Y um %H:%M
Interessanter Parteiendiskurs: Interessanter Parteiendiskurs
Hallo, neulich habe ich ja schon einmal einen Thread mit einem Statement von Julia Seeliger eröffnet. Jetzt gibt es wieder einen Grund. Da Julia Seeliger eine typische Networkerin ist und sich auch sehr deutlich gegen Netzsperren engagiert hat, und weil sie eine der wenigen ist, die den Protest aus dem Netz auf direktem Wege in die Chefetagen der deutschen Politik tragen kann, wird sie in letzter Zeit offenbar stark behelligt. Viele Leute raten ihr einen Wechsel zur Piratenpartei. (…)


StefanM am 1246645943|%d.%m.%Y um %H:%M
Web in DE = Berlin?: Re: Web in DE = Berlin?
Hallo Amanda, Soweit ich das sehe, werden Coworking Spaces gesammelt. Und dafür gibt es schon seit geraumer Zeit ein Wiki in der alle Coworking Plätze international gesammelt werden. Hört sich gut an (und eigentlich halte ich ein Wiki auch für viel besser geeignet, um so was zu organisieren). Hast du dafür eine Webadresse? Aber das positive daran ist, dass sich innerhalb von Deutschland die Plätze und Einrichtungen etwas mehr vernetzen. Also ich arbeite von zuhause aus un (…)


Auge am 1246578886|%d.%m.%Y um %H:%M
Fesen statt Lesen?: Re: Fesen statt Lesen?
Und am Ende ist es mit dem "F" wie mit vielen Weisheiten aus diesem Bereich. Es ist irgendwie was dran, aber so richtig verallgemeinerbar, dass man daraus Nutzen ziehen kann, ist es dann doch wieder nicht. Dass es dieses Lesebild auch ohne Web Usability Studien gibt, ist geschenkt, aber ja, so oder auch Mehrfach-übereinander-E-förmig wird ein längerer Text von vielen aufgenommen. Das doofe an den Schlüssen, die man daraus ziehen will, ist, dass andere diese "Lesefigur" nicht (…)


Claudia am 1246575316|%d.%m.%Y um %H:%M
Schnell, schnell, das Netz unter Kontrolle bringen: Re: Schnell, schnell, das Netz unter Kontrolle bringen
Du meinst also, 'ne 2.GEZ oder "Internet-Steuer" sei schon das Worst-Case-Szenario? (…)


Amanda im Netz am 1246571937|%d.%m.%Y um %H:%M
Web in DE = Berlin?: Re: Web in DE = Berlin?
Ach ja, und jetzt habe ich total vergessen, meine Meinung dazu zu schreiben, dass Berlin die Impulse gibt. Dieses Gefühl habe ich jetzt nicht gerade, aber vielleicht bemerke ich es auch einfach nicht. Aber zu der Formulierung des Tweets, dass das Web 2.0 aus Berlin kommt, würde ich eher widersprechen. Bei Web 2.0 und Deutschland kommen mir eher Namen wie Amiando, Qype, YIID, Mindmeister, Rivva in den Sinn, die - so wie ich glaube - alle nicht aus Berlin kommen. (…)


Amanda im Netz am 1246571246|%d.%m.%Y um %H:%M
Web in DE = Berlin?: Re: Web in DE = Berlin?
Naja, ob ich das jetzt so innovativ nennen würde. Soweit ich das sehe, werden Coworking Spaces gesammelt. Und dafür gibt es schon seit geraumer Zeit ein Wiki in der alle Coworking Plätze international gesammelt werden. Ist die Idee für Coworking während der Internet Blase entstanden, wird die Idee in der jetzigen wirtschaftlichen Situation in Deutschland populär. Das zeigt auch die vor kurzer Zeit gestartete Coworking News Seite, die auch ein Verzeichnis von Coworking Plätze (…)


StefanM am 1246567958|%d.%m.%Y um %H:%M
Web in DE = Berlin?: Web in DE = Berlin?
Hallo, Berlin stellt ca. 4% der deutschen Bevölkerung. Aber wenn ich mir so angucke, woher die Meinungsmacher, die wichtigen Impulse, die interessanten, kreativen Lösungen im *.de-Web derzeit herkommen, dann sind es nicht nur gefühlte 40%, sondern eher 80% oder noch mehr, die von Berlin ausgehen. Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Ruhrpott — an Einwohnern addiert immerhin doch noch um einiges größer als Berlin, scheint mir subjektiv immer bedeutungsloser zu werd (…)


StefanM am 1246545189|%d.%m.%Y um %H:%M
Fesen statt Lesen?: Re: Fesen statt Lesen?
Hallo Swen, wahrscheinlich gibt es letztlich viele Faktoren, die ein glattes Schema-F verhindern, z.B.: Eyecatcher, die die Aufmerksamheit woanders hinziehen Andersartiger Aufbau der Seite (z.B. zwei Inhaltsspalten statt nur einer) Bekanntheit/Beliebtheit der Site oder des Verfassers beim User/Leser Länge des Inhalts insgesamt Aktuelle Befindlichkeit des Lesers (Eile, Muße …) Und am Ende ist es mit dem "F" wie mit vielen Weisheiten aus diesem Bereich. Es ist irgendwie was dra (…)


Swen Wacker am 1246525563|%d.%m.%Y um %H:%M
Fesen statt Lesen?: Re: Fesen statt Lesen?
Moin, Wie sind eure Selbstbeobachtungen? Ich reagiere sehr unterschiedlich. Kenne ich den Autor und seinen Schreibstil, dann passt sich mein Scannen der Leseerfahrung an. Erwarte ich einen formalen Aufbau ähnlich einem Zeitungsartikel dann lese ich den Einführung bzw. den Vorspann und entscheide dann spontan, ob ich überhaupt weiter lese. Die Lese-Figur entspricht dann einen T - ich scanne den Rest nur nach assoziativen Reizwörtern ab. Schrei jemand eher essayistisch, erwarte (…)


StefanM am 1246483314|%d.%m.%Y um %H:%M
Zensursula: und wie gehts weiter?: Re: Zensursula: und wie gehts weiter?
Hallo Swen, Ü40/50/60: Email bei t-online via Outlook-Express … Portalseiten des Providers aufrufen … www.bild.de … Schmuddellink des Arbeitskollegen folgen In der Masse betrachtet ist das wohl durchaus treffend. Ich sehe in unserer Altersgruppe aber auch Tendenzen, mit der Digital-Natives-Generation zu sympathisieren. Wir alten Säcke können zwar nicht so überzeugend agitieren wie die genuinen Vertreter der Digital Natives, aber dafür haben wir einen Reflexions- und Ho (…)


StefanM am 1246480730|%d.%m.%Y um %H:%M
Fesen statt Lesen?: Fesen statt Lesen?
Hallo, Sylvia Egger alias Sprungmarker hat in Twitter ein nettes Wort geprägt: fesen (anstelle von lesen). Und warum? Grund ist eine neu veröffentlichte Web-Usability-These, der zufolge Lesen auf Webseiten bei normalen Usern diesem Schema folgt: Der zugehörige Artikel lautet Eyetrackingdaten zeigen typisches F-Muster beim Lesen von Texten im Internet. Wenn ich das mal so versuche nachzuvollziehen, wie ich mich beim Scannen von Webseiten benehme, die ich zwischendurch mal aus we (…)


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