Ideale Information? Verteilt, zentralisiert und sozial
- vom 1265460857|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (7) lesen
Anleser: Nicht wenige verbringen den halben Berufsalltag damit, mittels E-Mail zu organisieren, was zu tun ist. Das, was eigentlich zu tun ist, bleibt dabei auf der Strecke und muss nach Feierabend getan werden. Die freie Zeit wird dadurch immer knapper, und manchmal endet alles in einem Burnout-Syndrom. Der Rat, einfach zu arbeiten und nur noch einmal täglich E-Mails zu checken, geht leider an der Realität vorbei, denn die Arbeit könnte dann schnell vergeblich sein, und das Arbeitsverhältnis dahin. Gibt es also andere Lösungen? 
Zensur ohne sula - und es ist verdächtig ruhig
- vom 1264867931|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (7) lesen
Anleser: Was haben wir uns letztes Jahr aufgeregt und ereifert über Zensursula und ihren scheinheiligen Kinderschänder-Aktionismus zu Lasten der medialen Freiheit! Diese Welle ist mittlerweile verebbt, das Bloggervolk ist zur Ruhe gekommen, und das unglücklich inszenierte Zugangserschwerungsgesetz will selbst bei den Unionspolitikern niemand mehr. Doch diese Einsicht trügt. Denn was die geplanten Änderungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages vom Internet verlangen, geht noch viel weiter als das, was im Rahmen des Zensursula-Gesetztes je geplant war. Und diesmal ist es viel ruhiger. Gefährlich ruhig. 
Wie dumm ist Unverbindlichkeit wirklich?
- vom 1264141697|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (6) lesen
Anleser: Wer mal wieder ein allgemein zustimmendes Kopfnicken braucht, kann zum Beispiel die Unverbindlichkeit der allgegenwärtigen elektronischen Kommunikation beklagen und noch hinzufügen, wie viel verbindlicher und nachhaltiger echte Freundschaften seien. Damit demonstriert man Problembewusstsein und signalisiert menschenfreundliche Geselligkeit. Es ist auch zwecklos, dagegen zu argumentieren. Die Echtzeitkommunikation auf allen Kanälen mit allen möglichen Leuten führt definitiv zu weniger Anhänglichkeit und Abhängigkeit. Hoppla — was haben wir da gerade gesagt? 
Ene mene mu, Deine Welt baust Du!
- vom 1263734731|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (19) lesen
Anleser: Diesmal ein Gastbeitrag von Chräcker Heller, der Besuchern des Webkompetenz-Forums als fleißig Beitragender bekannt sein dürfte. Er hat das wohl seltene Vergnügen, an einer Grundschule „Publizieren im Internet“ zu unterrichten. Ich konnte ihn freundlicherweise überreden, seine Gedanken zu dieser Tätigkeit einmal in einem Blogartikel zusammenzufassen. Hier das Ergebnis. 
HTML 5 und das Ende der HTML-Versionen
- vom 1263589488|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (5) lesen
Anleser: HTML hat sich allen Totsagungen der Vergangenheit zum Trotz als Basissprache für Webseiten gehalten. Und nun redet alles von HTML 5, dem neuen HTML-Standard. Erstaunliche Dinge werden damit möglich, vom direkten, flash-losen Abspielen von Video- und Audio-Ressourcen im Browser bis hin zum clientseitigen Speichern von Daten. Weniger reflektiert wird darüber, dass „HTML 5“ ein Widerspruch in sich ist. Denn HTML 5 bedeutet auch das Ende aller HTML-Versionen. 
Aussichten 2010: wolkig mit politischen Gewittern
- vom 1261230358|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (3) lesen
Anleser: Das meist aus den Staaten herüberschwappende Fragen nach dem „nächsten großen Ding“ im Netz kreist seit Monaten tendenziell um den Komplex der Social Applications. Immer wieder wird gefragt, was wohl nach Twitter und Facebook kommen mag. Doch die Frage ist in dieser Form falsch gestellt. Weniger das Repertoire der Anwendungen wird sich verändern, sondern die Art, diese Anwendungen zu nutzen, und die zunehmende Bedeutung solcher Anwendungen für die „Mitte der Gesellschaft“. 
Der Traum von den bidirektionalen Links
- vom 1260479635|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (5) lesen
Anleser: Eines der wichtigsten Merkmale des Web ist es, dass Hyperlinks darin unidirektional sind. Das bedeutet: wenn jemand in Inhalt A einen Link auf Inhalt B setzt, dann gibt es einen Link von A nach B, aber nicht von B nach A. User, die auf Webseite A landen, können dank des darin enthaltenen Links leicht zu Webseite B finden, doch User, die zuerst auf Webseite B landen, finden nicht ohne weiteres nach A, weil es in dieser Richtung keinen Link gibt. Das hat völlig andere Konsequenzen, als wenn alle Links automatisch bidirektional wären. 
Verhältnis zu Google
- vom 1260042738|%d.%m.%Y: Artikel und Kommentare (41) lesen
Anleser: Aus meiner Affinität zu Google-Produkten mache ich eigentlich keinen Hehl. Ich nutze Google Apps mit GMail, Kalender, Docs und Wiki. Der Chrome-Browser ist die erste und manchmal einzige Anwendung, die ich lokal starte (auch beruflich abeite ich vorwiegend direkt auf Servern), meine Fotos landen, wenn sie von der Kamera kommen, üblicherweise in Picasa und dann in Picasa Web. Über Google Wave habe ich schon dies und das geschrieben, und seit gestern nutze ich auch Google DNS. Bin ich also willfähriger Teil des bösen Masterplans? 