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Ideale Information? Verteilt, zentralisiert und sozial

Anleser: Nicht wenige verbringen den halben Berufsalltag damit, mittels E-Mail zu organisieren, was zu tun ist. Das, was eigentlich zu tun ist, bleibt dabei auf der Strecke und muss nach Feierabend getan werden. Die freie Zeit wird dadurch immer knapper, und manchmal endet alles in einem Burnout-Syndrom. Der Rat, einfach zu arbeiten und nur noch einmal täglich E-Mails zu checken, geht leider an der Realität vorbei, denn die Arbeit könnte dann schnell vergeblich sein, und das Arbeitsverhältnis dahin. Gibt es also andere Lösungen? li.gif

Zensur ohne sula - und es ist verdächtig ruhig

Anleser: Was haben wir uns letztes Jahr aufgeregt und ereifert über Zensursula und ihren scheinheiligen Kinderschänder-Aktionismus zu Lasten der medialen Freiheit! Diese Welle ist mittlerweile verebbt, das Bloggervolk ist zur Ruhe gekommen, und das unglücklich inszenierte Zugangserschwerungsgesetz will selbst bei den Unionspolitikern niemand mehr. Doch diese Einsicht trügt. Denn was die geplanten Änderungen des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages vom Internet verlangen, geht noch viel weiter als das, was im Rahmen des Zensursula-Gesetztes je geplant war. Und diesmal ist es viel ruhiger. Gefährlich ruhig. li.gif

Wie dumm ist Unverbindlichkeit wirklich?

Anleser: Wer mal wieder ein allgemein zustimmendes Kopfnicken braucht, kann zum Beispiel die Unverbindlichkeit der allgegenwärtigen elektronischen Kommunikation beklagen und noch hinzufügen, wie viel verbindlicher und nachhaltiger echte Freundschaften seien. Damit demonstriert man Problembewusstsein und signalisiert menschenfreundliche Geselligkeit. Es ist auch zwecklos, dagegen zu argumentieren. Die Echtzeitkommunikation auf allen Kanälen mit allen möglichen Leuten führt definitiv zu weniger Anhänglichkeit und Abhängigkeit. Hoppla — was haben wir da gerade gesagt? li.gif

Ene mene mu, Deine Welt baust Du!

Anleser: Diesmal ein Gastbeitrag von Chräcker Heller, der Besuchern des Webkompetenz-Forums als fleißig Beitragender bekannt sein dürfte. Er hat das wohl seltene Vergnügen, an einer Grundschule „Publizieren im Internet“ zu unterrichten. Ich konnte ihn freundlicherweise überreden, seine Gedanken zu dieser Tätigkeit einmal in einem Blogartikel zusammenzufassen. Hier das Ergebnis. li.gif

HTML 5 und das Ende der HTML-Versionen

Anleser: HTML hat sich allen Totsagungen der Vergangenheit zum Trotz als Basissprache für Webseiten gehalten. Und nun redet alles von HTML 5, dem neuen HTML-Standard. Erstaunliche Dinge werden damit möglich, vom direkten, flash-losen Abspielen von Video- und Audio-Ressourcen im Browser bis hin zum clientseitigen Speichern von Daten. Weniger reflektiert wird darüber, dass „HTML 5“ ein Widerspruch in sich ist. Denn HTML 5 bedeutet auch das Ende aller HTML-Versionen. li.gif

Aussichten 2010: wolkig mit politischen Gewittern

Anleser: Das meist aus den Staaten herüberschwappende Fragen nach dem „nächsten großen Ding“ im Netz kreist seit Monaten tendenziell um den Komplex der Social Applications. Immer wieder wird gefragt, was wohl nach Twitter und Facebook kommen mag. Doch die Frage ist in dieser Form falsch gestellt. Weniger das Repertoire der Anwendungen wird sich verändern, sondern die Art, diese Anwendungen zu nutzen, und die zunehmende Bedeutung solcher Anwendungen für die „Mitte der Gesellschaft“. li.gif

Der Traum von den bidirektionalen Links

Anleser: Eines der wichtigsten Merkmale des Web ist es, dass Hyperlinks darin unidirektional sind. Das bedeutet: wenn jemand in Inhalt A einen Link auf Inhalt B setzt, dann gibt es einen Link von A nach B, aber nicht von B nach A. User, die auf Webseite A landen, können dank des darin enthaltenen Links leicht zu Webseite B finden, doch User, die zuerst auf Webseite B landen, finden nicht ohne weiteres nach A, weil es in dieser Richtung keinen Link gibt. Das hat völlig andere Konsequenzen, als wenn alle Links automatisch bidirektional wären. li.gif

Verhältnis zu Google

Anleser: Aus meiner Affinität zu Google-Produkten mache ich eigentlich keinen Hehl. Ich nutze Google Apps mit GMail, Kalender, Docs und Wiki. Der Chrome-Browser ist die erste und manchmal einzige Anwendung, die ich lokal starte (auch beruflich abeite ich vorwiegend direkt auf Servern), meine Fotos landen, wenn sie von der Kamera kommen, üblicherweise in Picasa und dann in Picasa Web. Über Google Wave habe ich schon dies und das geschrieben, und seit gestern nutze ich auch Google DNS. Bin ich also willfähriger Teil des bösen Masterplans? li.gif

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