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Neues von Mutti Zensursula

Anleser: Die alte und neue Familienministerin (Korrektur 27.11.09: soeben zur künftigen Arbeitsministerin gekürt) Ursula von der Leyen hat sich in den letzten Monaten auffällig zurückgehalten. Kein Wunder, denn ihr Zugangssperrengesetz wurde erst mal auf Eis gelegt, und als Folge ihrer netzfeindlichen Agitation hat sich eine neue, netzpolitische Bewegung in Deutschland formiert. Jetzt hat sich „Zensursula“ erstmals wieder zum alten Thema zu Wort gemeldet — was jedoch im Lichte ihrer anderen aktuellen Zensurbemühungen betrachtet werden muss. li.gif

Noosphäre und Social Hyperspace

Anleser: Ein nicht ganz alltäglicher und nicht ganz leicht verdaulicher Titel für einen Blogbeitrag ist das, zugegeben. Aber es muss ja nicht immer Alltägliches sein. In diesem Artikel geht es um einen ursprünglich theologischen, später weltlich umgeformten Denkansatz und darum, wie die Art moderner Zeitgenossen, sich zu vernetzen, damit zusammenhängen könnte. Der Artikel erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch. li.gif

Notizen aus Waveland

Anleser: Auf alle, die noch keinen Zugang zu Google Wave haben oder noch gar keinen Zugang dazu haben wollen, mag ein neuerlicher Beitrag zu diesem Thema vielleicht störend wirken. Doch nur was den Blogger beschäftigt, füllt sein Blog. In diesem Artikel geht es eher um soziale Aspekte von Wave. Innerhalb der noch kleinen Wave-Gemeinde herrscht nämlich teilweise eine Gründerstimmung, die mich irgendwie an die Anfänge des Web-Booms Mitte der 90er Jahre erinnern. li.gif

Erste Schritte mit Google Wave

Anleser: Allmählich verbreiten sich die Zugänge zu Google Wave. Und damit auch das Rätselraten darüber, wie man diese Applikation denn nun sinnvoll nutzen kann. Diverse Blog-Einträge von Usern, die einen Zugang ergattern konnten, zeigten sich vorwiegend enttäuscht. Da ich mittlerweile endlich auch Zugang erhalten habe (danke an Swen Wacker, der mir den ermöglichte), möchte ich hier ein paar Tipps loswerden, die Anfänger nutzen können, um mit Wave warmzuwerden. li.gif

Web-Besinnungszeit

Anleser: Heute mal locker aus der Hüfte, ohne viel Konzept. Muss auch mal sein. Web-Besinnungszeit also. Ob man das nun eher im Sinne von kindlich-freudig empfundener Vorweihnachtszeit oder eher im Sinne von Katerstimmung nach einer heißen Party verstehen will, sei dahingestellt. li.gif

Votorola - eine Softwareumgebung für Demokratie

Anleser: An das Hören digital gespeicherter Musik haben wir uns längst gewöhnt. Auch über das Ende des Papierzeitalters darf mittlerweile offener geredet werden als noch vor einem Jahrzehnt. Doch wenn es um Politik geht, hört bei den meisten Menschen der Spaß auf. Politik ist das, was von „denen da oben“ gemacht wird. Schimpfen über die da oben ist erlaubt, aber sich Gedanken über Alternativen jenseits von „nächstes mal wähle ich aber die anderen“ zu machen, wird immer noch von breiter Mehrheit als Spinnertum abgetan. Immerhin — die Gedankengespinste häufen sich, und einige versuchen sogar schon, einen Schritt weiter zu gehen. li.gif

FriendFeed und sein Identitätsproblem

Anleser: Viele, die im modernen Web zu Hause sind, tragen mehrgleisig Inhalte bei. Sie bloggen, twittern, networken, sharen Fotos über Flickr, bookmarken bei Delicious, empfehlen Artikel über Google Reader. Dadurch entsteht eine Streuung, die einerseits zwar eine starke Online-Präsenz demonstriert, andererseits aber auch eine Fragmentierung der eigenen Inhalte bewirkt. FriendFeed ist ein Service, in dem man all seine anderen Aktivitäten wieder zusammenführen kann. Doch was bedeutet das? Einfach eine Datenhalde, oder ein All-in-one-Service, der die anderen Services eigentlich überflüssig macht? li.gif

Relevanz - eine neue Knappheit?

Anleser: Rund um das Online-Lexikon Wikipedia ist ein Streit eskaliert, der nun die Runde durch die Blogosphäre und Magazine macht. Es geht darum, was in die Wikipedia gehört und was nicht. Da es keine natürlichen Grenzen gibt wie geplante Anzahl Bände, Seitenzahlen usw., lassen sich keine Sachzwänge mehr als Ausrede vorschieben. Was in die Wikipedia gehört und was nicht, wird allein auf Grund von Relevanz entschieden. Innerhalb von Wikipedia gibt es einen Kriterienkatalog für Relevanz. Der jedoch steht nun auf dem Prüfstand. Währenddessen verschärft sich der Ton zwischen Inkludisten und Exkludisten, den Antipoden in diesem Streit. li.gif

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